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Träume von Verstorbenen - Geschenk oder Belastung?

Träume von Verstorbenen - Geschenk oder Belastung?

 

 

Menschen, die in Trauer sind, wünschen sich manchmal, den Verstorbenen noch einmal im Traum zu sehen.  Anders als Bilder ermöglicht ein nächtlicher Traum ein Gefühl der Begegnung. Nun leiden viele akut Trauernde unter Schlafstörungen und gelangen daher oft nicht in den Tiefschlaf. Hier können Entspannungsübungen beim Einschlafen helfen. Autogenes Training kann, regelmäßig angewendet, die Schlafqualität verbessern.

 

 

Wenn wir von Verstorbenen träumen und uns am Morgen erinnern, kann das sehr bewegend sein. Die unmittelbare Begegnung im Traum, die Möglichkeit, sich noch mal auszusprechen oder ein Wort zu erhalten, sich zu sehen, sich vielleicht sogar noch mal zu umarmen, kann in der Erinnerung sehr berührend sein. Ich erinnere mich, dass es nach dem Tod meiner Großmutter in der Familie sehr viel Streit um die Bestattungskosten gab und ich alleine sehr viel Verantwortung tragen musste. Ich wollte ihr eine würdige Bestattung zukommen lassen. Nachts hatte ich einen Traum, in dem sie mir erschien und mir dankte, dass ich die Mühen auf mich nahm und für ihr Grab sorgte. Ich war emotional getröstet und gestärkt davon, als ich mich morgens an den Traum erinnerte.

 

 

Viele Trauernde wünschen sich regelrecht, vom Verstorbenen zu träumen. Egal, wie unser Weltbild ist, ob wir Träumen eine tiefere psychologische oder spirituelle Bedeutung geben, kann ein solcher Nachttraum eine Erkenntnis, eine Versöhnung und Trost spenden. Er kann aber auch den ganzen Verlust noch einmal im Aufwachen schmerzlich stark spürbar werden lassen. Träume von Verstorbenen können auch belastend sein, wenn beim Aufwachen schmerzlich klar wird, dass es nur ein Traum war oder wenn die Traumbilder selbst belastend sind.

 

 

Wie können Sie die Erinnerung stärken? Legen sie ein Traumtagebuch neben das Bett. Bestärken Sie sich beim Einschlafen, dass Sie jeden Traum erinnern und aufschreiben wollen. Trainieren Sie ihre Traumerinnerungen. Schreiben Sie konsequent morgens alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt. Schreiben Sie Morgenseiten. Schreiben Sie morgens beim Frühstück all ihre Ängste, Sorgen, Gefühle und Gedanken am Tagesanfang auf. Dann kommen auch langsam die Traumerinnerungen.

 

 

Schon Verena Kast, die C.G. Jung Psychologin, arbeitete in ihrer Praxis viel mit den Träumen von Trauernden. Sie können die Traumerinnerung auch anregen, indem sie sich mehrmals am Tag innerlich fragen „Träume ich oder wache ich?“. Diese Klartraumtechnik kann dazu führen, dass Ihnen im Traum klar wird, dass Sie träumen. Das nennt man Klartraum oder luzides Träumen.

 

 

Nach dem Tod meines besten Freundes hatte ich mehrere solcher Klarträume. Ich träumte von ihm und mir war im Traum klar, dass er nicht mehr lebte, dass es eine Traumbegegnung war. Ich war für jede dieser Begegnungen unendlich dankbar und er hat mich als Traumfigur noch über viele Jahre lang begleitet, bis er sich verabschiedet hat. Solche Traumerlebnisse können uns helfen, die Trauer zu verarbeiten.

 

 

Bei traumatischen Todesumständen können Träume vom Erleben z.B. des Unfalls oder des Auffindens des Verstorbenen sehr belastend sein. Auch hier hilft die Klartraumtechnik. Fragen Sie sich mehrmals am Tag, ob Sie träumen oder wachen und sagen Sie sich dabei, ich will wach werden und bleiben. Wenn Sie einen belastenden Traum haben, kommt diese Frage im Traumgeschehen und Sie können aktiv aus dem Traum aussteigen.

 

 

Uns können im Traum Verstorbene erscheinen, die langjährig verstorben sind, oder akut vor kurzem gegangen sind. Das Unbewusste der Traumebene ist absolut zeitlos. Wir können die Oma der Kindheit wiedertreffen genauso wie den Ehemann oder besten Freund, der letzten Monat gestorben ist. Sich zu öffnen für das innere Traumerleben kann ein Medium sein, sich den eigenen Gefühlen rund um Trauer und Abschied zu stellen.

 

 

Ich wünsche allen, die das lesen, wertvolle, berührende Träume.

 

 

Ihre Monika Müller-Herrmann

 

Kommentare: 120 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Claudia S. (Donnerstag, 21 November 2019 13:31)

    Ich habe kürzlich von meiner vor vielen Jahren verstorbenen Oma geträumt. Ich ging irgendwo spazieren und sie kam mir entgegen. Im Traum wußte ich, daß sie "eigentlich" tot ist, aber ich habe mich nicht erschrocken, sondern mich unglaublich gefreut sie zu sehen. Und auch als ich aufgewacht bin, ist diese Freude noch da gewesen und hat noch bis lange in den Tag hinein angehalten. Das war ein sehr schönes Erlebnis!

  • #2

    Monika Müller-Herrmann (Donnerstag, 21 November 2019 13:40)

    Liebe Claudia S. ,
    danke für Ihren Eintrag. Auch ich hatte viele bewegende Träume von meiner Großmutter. Schön, dass Sie es positiv erlebt haben.

    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #3

    Dana (Dienstag, 05 Mai 2020 20:49)

    Meine Oma starb letzte Woche. In der Nacht träumte ich sie wollte mit mir und meiner Mutter ins Gerichtsgebäude. Wir schoben sie im Rollstuhl hinein vor den Aufzug sollten wir sie abstellen. Sie bat uns in den 1. Stock zu gehen in den Gerichtsgebäude und PEPP zu suchen das ist ihr verstorbener Bruder. Meine Mutter und ich befolgten ihren Wunsch und suchten ihn auf der gesamten 1. Etage aber wir fanden ihn nicht. Wir gingen wieder nach unten zum Aufzug zur Oma ich sagte Oma wir haben PEPP nicht gefunden was willst du eigentlich hier komm jetzt wir müssen gehen wir müssen doch zum Zaun. (da wir für den kommenden Tag vereinbart hatten das wir zum Zaun im Garten des Altenheims kommen da wir in der Corona Zeit sie nicht besuchen durften und nur übern Zaun mit 2 Meter Abstand sehen konnten) Oma schaute zu Boden eine Weile in den Traum nach meinen Worten das sie kommen soll weil wir zum Zaun müssen dann blickte sie auf mit tränenunterlaufenden Augen sah sie mich an und sagte : Meine Mutter hat mich angerufen . Und plötzlich wurde ich wach . Ich war ganz aufgewühlt dann blickte ich auf mein Handy sah einen verpassten Anruf vor 2 Stunden vom Altenheim und 3 verpasste Anrufe meiner Mutter. Und eine Whatsapp Nachricht meiner Mutter das Oma in den frühen Morgenstunden gestorben ist.

  • #4

    Monika Müller-Herrmann (Mittwoch, 06 Mai 2020 08:22)

    Danke, Dana, für Deinen Eintrag. Es gibt dieses Erleben, dass Sterbende sich im Traum verabschieden oder Verstorbene das tun. Das ist etwas ganz Besonderes, Bewegendes. Danke, dass Du diese Erfahrung mit uns teilst.
    Ganz herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #5

    Dana (Mittwoch, 06 Mai 2020 08:49)

    Aber was hat das für eine Bedeutung? Und warum haben wir ihren verstorbenen Bruder nicht gefunden als sie uns darum hat? Warum weinte sie? Ich weiß Oma wollte noch nicht sterben nur ihr Herz war schwach und sie hatte Wassereinlagerungen in der Lunge. Wir wussten Sie hat nicht mehr solang laut Arzt. Sie erhielt immer wieder den Lebensmut weil wir sie täglich besuchten. Deshalb war es so ungerecht von Heim das sie das strichen normal hieß es das man Sterbende besuchen darf trotz corona. Sie sagten am Telefon nur Oma geht's gut sie sieht nicht zum sterben aus.besuch nicht möglich. In 6 Wochen wo das heim zu war sahen wir sie nur 1 mal übern Zaun. Einerseits war der Tod eine Erlösung für sie konnte selbst nicht mehr auf die Toilette und hatte Schmerzen oft bekam Morphiumpflaster wegen der Knochen aber geistig war sie sehr fit mit 92Jahren. Ich finde nur das Ende so traurig sie starb ganz allein . Natürlich war das schlimm für sie uns 6 Wochen nie zu sehen am Lebensende und nur telefonieren sie hatte 17 Jahre wo sie im Heim hier war täglich mindestens 2 Stunden Besuch. Was wollte Oma mir sagen sie wirkte nicht erlöst in den Traum warum weinte sie ?
    Lg Dana

  • #6

    Monika Müller-Herrmann (Mittwoch, 06 Mai 2020 09:48)

    Liebe Dana,
    dass Ihr Eure Oma nicht besuchen konntet, obwohl sie im Sterben lag, ist tragisch und eine Fehlentscheidung des Pflegeheims. Die Warumfragen sind quälend, doch es gibt oft keine Antworten darauf. Wenn Du eine Trauerbegleitung zum Tod Deiner Oma benötigst, findest Du unter der Homepage des Bundesverbands Trauerbegleitung oder bei der Hospizgruppe in Deiner Nähe vielleicht ein Angebot. Gerne kannst Du mir auch eine Email schreiben unter monika.mueller-herrmann@gmx.de

    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #7

    Alex (Mittwoch, 03 Juni 2020 19:10)

    Ich habe vor einem Monat meine über alles geliebte Mutter verloren, es ist das aller schlimmste in meinem Leben was ich mir vorstellen kann. Unsere Verhältniss war das Allerbeste,sie war die allerbeste!!! Seitdem träume ich fast täglich von ihr, die Träume sind manchmal schön,sowie lätztens habe ich geträumt das alles nur ein Traum wahr und sie noch am leben ist,ich habe ihr im Traum das ganze erzählt was angeblich passiert ist und sie hat herzlichen über das alles gelacht,dann bin ich aufgewacht und für ein paar Sekunden habe ich wirklich auch gedacht das alles was passiert ist ein schrecklicher Traum war, um so schlimmer war das Gefühl als ich wieder so richtig zur mir kamm.Meine Mutter hatte lungenkrebs und am Ende ihre Krankheit hatte sie keine Stimme mehr, manchmal träume ich das sie einfach nur da sitzt und die Lippen bewegt als würd sie was sagen wollen,das sind dann nicht so schöne Träume,nach den aufwachen geht es mir dann so schlecht das ich über Stunden nur weine.

  • #8

    Monika Müller-Herrmann (Mittwoch, 03 Juni 2020 21:32)

    Hallo Alex,
    Danke, dass Sie Ihre Erfahrungen hier teilen. Träume von verstorbenen Menschen können sehr schmerzlich, sehr nah und sehr wirklich sein. Manchmal ist man dankbar für die Begegnungen im Traum, manchmal nach dem Aufwachen sehr traurig.... Gemessen daran scheint das wache Leben mit der Trauer anfangs so unwirklich, wie ein schlechter (Alp-)Traum. Gerne biete ich oder eine Trauerbegleiterin in der Nähe Unterstützung an.
    Danke für das Teilen der persönlichen Erfahrung.
    Ganz herzilche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #9

    Anja (Freitag, 05 Juni 2020 09:50)

    Hallo, meine Schwester ist 2013 an einem Tumor im Gehirn gestorben.
    Es war sehr schwer für mich und ich denke häufig an Sie.
    Ich träumte immer mal wieder von ihr aber seit ein paar Wochen fast jede Nacht.
    Manchmal ist Sie gesund aber meistens ist Sie krank aber lebt und ich denke im Traum das Sie gesund wird.
    Warum ist das so?

  • #10

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 05 Juni 2020 17:49)

    Liebe Anja,
    Träume sind Verarbeitungsprozesse, Wünsche, Ängste, Sehnsüchte und wichtig für die Seele. Vielleicht gibt es auch im Wachen einen Grund, vermehrt über die Schwester nachzudenken? Vielleicht naht Ihr Todestag oder Du vermisst sie gerade jetzt besonders? Vielleicht schreibst Du ihr noch mal einen Brief und verbrennst den dann, um sie loslassen zu können? Falls Du Dir eine Trauerbegleitung wünschst, kannst Du diese hier bei mir oder auf der Homepage des Bundesverbands Trauerbegleitung finden.
    Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Trauerprozess und Dein Traumleben. Die Frage nach dem Warum kann sich vielleicht in einem längeren Gesprächsprozess mit einer Trauertherapeut*in klären lassen, oft gibt es auf das Warum aber keine Antworten...
    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #11

    Svenja S. (Freitag, 12 Juni 2020 19:03)

    Ich habe von meinem Vater geträumt der vor 5 Jahre unerwartet starb. In meinem Traum hat es an der Haustür geklingelt in der Wohnung mit der ich mit meinen Eltern gewohnt habe. Es war mitten in der Nacht. Da ich das Durchgangs Zimmer hatte öffnete ich die Wohnungszimmertür und da stand aufeinmal mein Vater vor mir und sagte mach nicht einfach die Tür auf. Du weißt doch gar nicht wer da ist. Es war meine Schwester die vor der Tür stand �

  • #12

    Natascha (Dienstag, 07 Juli 2020 20:25)

    Ich habe vor kurzem von meiner vor 2,5 Jahren verstorbenen Mutter geträumt,ich wusste das sie Tod ist habe mich aber sehr gefreut,geweint und sie gedrückt.
    Sie fragte mich ob ich eine Frage hätte, ich fragte sie wer mein Vater ist. Kurz darauf hielt ich noch im Traum einen Brief von ihr in der Hand aber ich konnte nur 2 Worte drauf lesen: Vater und Joachim.
    Ich frage mich seitdem ob da was dran seien könnte,bin total verwirrt.

  • #13

    Monika Müller-Herrmann (Mittwoch, 08 Juli 2020 08:08)

    Liebe Träumer*innen, liebe Leser*innen,
    Träume von Verstorbenen sind sehr bewegend. Gerade wenn uns im Traum klar wird, dass es ein Traum ist und eine Chance ist auf eine echte Begegnung in einer anderen Realität, dann können manchmal Fragen gestellt werden. Die Psychologin in mir sagt, das kommt alles aus dem Unbewussten. Aber ich bin auch ein sehr spiritueller Mensch, ich glaube an ein Weiterleben nach dem Tode, und ich glaube, dass manche Traumbegegnungen mit Verstorbenen echte Begegnungen sind, in einer anderen Realität, daher sind sie so kostbar.
    Wenn Verstorbene uns im Traum einen Rat oder eine Antwort geben auf eine Frage, ist das ganz bewegend und ein ganz besonderes Geschenk. Ich hatte solche Traumbegegnungen auch schon.
    Nehmt sie ernst, wenn Ihr so etwas erlebt.
    Danke an alle, die hier von ihren Erfahrungen schreiben und sich mitteilen.
    Seid gegrüßt und gesegnet,

    Monika Müller-Herrmann

  • #14

    Jean (Mittwoch, 19 August 2020 08:54)

    Mein Freund nahm sich vor 6 Jahren das Leben und ich träume immer wieder von ihm. Manchmal weiß ich im Traum das er eigentlich nicht mehr lebt und manchmal nicht. Ab und zu denke ich, er will mir sagen das er immer bei mir ist und das gibt mir ein gutes Gefühl.
    Mittlerweile bin ich glücklich verheiratet aber dennoch wird er immer ein Teil von mir sein und ich bin dankbar für jede Begegnung, wenn auch nur im Traum....

  • #15

    Sabrina (Montag, 07 September 2020 21:23)

    Ich hab heute Nacht sehr intensiv von meiner Mama geträumt, die Ende letzten Jahres verstorben ist. Ich war in unserer alten Wohnung in der wir immer zusammen wohnten, wusste aber ganz genau, dass ich träume. Ich dachte ich würde schlafwandeln. Irgendwann war das unangenehm weil es nicht mehr aufhörte. Aber plötzlich sahs meine Mama im Wohnzimmer wo sie immer sahs. Ich bin zu ihr hin und hab ihre Hand gehalten. Anfangs konnte ich nichts sagen, meine Worte blieben lautlos. Aber dann ging es doch und ich konnte ihr sagen wie sehr ich sie vermisse und sie sagte, dass sie mich auch sehr vermisst. Ich sagte ihr noch, dass unsere Katze sie auch so sehr vermisst. Ich war dabei aber die ganze Zeit unentspannt weil ich ja dachte, dass ich schlafwandle und nicht wusste wo ich wirklich war. Dann bin ich aufgewacht. Das war so intensiv und ich konnte danach nicht mehr richtig einschlafen. Ich bin aber sehr dankbar für diesen Traum. Ich hab sie sozusagen nochmal gesehen und es war unglaublich schön und traurig zugleich.

  • #16

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 08 September 2020 12:54)

    Liebe Sabrina,
    danke, dass Du Dein Traumerlebnis hier mit uns teilst. Träume von Verstorbenen, in denen ich mir klar werde, dass ich träume, sind etwas ganz besonderes, echte Begegnungen wie in einer anderen Realität. Kein Wunder, wenn es sich unwirklich oder "wie schlafwandeln" anfühlt.
    Alles Gute,
    Monika Müller-Herrmann

  • #17

    Bina (Freitag, 18 September 2020 02:17)

    Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Verluste durchleben müssen. Ich habe beide Elternteile, eine gute Freundin und zudem meinen Ex-Partner mit dem ich noch eng befreundet war (diesen durch Suizid) verloren. Kurz darauf, in kurzen Abständen noch meine drei Katzen, was für manchen nicht so schwer klingen mag...für mich waren sie Familienmitglieder.

    Ich begegne allen sehr häufig in meinen Träumen, der Tod meines Vaters, so denke ich, belastet mich noch am meisten.
    Er war bereits schwer an Krebs erkrankt als meine Mutter völlig unerwartet nach einem Routineeingriff verstarb, was ihn unsagbar schwer getroffen hat.
    Ich habe ihn noch 2 Jahre intensiv begleitet, was unserer zuvor schon sehr enge Beziehung noch mehr gestärkt hat. Neben der Vater-Tochter-Beziehung hat sich zwischen uns eine tiefe Freundschaft entwickelt, wir wurden regelrecht zu einem „Kämpfer-Team“ in der schwersten Zeit die wir als Familie je durchstehen mussten.

    In meinem Träumen ist er meistens bereits erkrankt und die auf uns zukommende Trennung durch seinen Tod ist uns bewusst. Häufig träume ich davon daß wir noch einen Ort gemeinsam besuchen der unserer Familie in guten Zeiten sehr viel bedeutet hat. Obwohl es An dem Ort sehr schön ist, ist auch im Traum der Schmerz und meine Hilflosigkeit ihm nicht mehr helfen zu können der Schwerpunkt meines Empfindens, die Gewissheit daß uns die gemeinsame Zeit entgleitet erfahre ich oft als unerträglich.

    Ich komme im Alltag zurecht, alles liegt nun bald drei Jahre zurück. Dennoch sind die Tage nach diesen Träumen, die mich sehr aufwühlen, von großer Trauer überschattet. Diese kurze aber intensive Nähe in den Träumen ist immer die schmerzhafteste Erinnerung daß er nicht mehr bei mir ist. Daß ALLE nicht mehr bei mir sind. Meistens brechen dann alle Verluste über mich herein. Ich hoffe es wird irgendwann leichter...

    Vielen Dank daß sie uns Trauernden dieses kleine Forum bieten. Herzliche Grüße

  • #18

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 18 September 2020 17:05)

    Vielen Dank für diesen weiteren Bericht zum Thema Träume von / mit Verstorbenen. Danke fürs Teilen von Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken!

  • #19

    Anna (Sonntag, 20 September 2020 23:57)

    Mein Vater hat sich das Leben genommen, vor 4 Monaten. Oft träume ich, wie mein Vater den ganze Vorgang vorbereitet, aber ich kann es nicht verhindern. Vor kurz habe ich geträumt das ich meine Mutter angerufen hatte, die Stimme von meinem Vater war zu hören, hatte mich gefragt wie es uns geht, obwohl ich im Traum wüsste das er tot war, haben wir uns unterhalten, füllte mich dabei aber nicht ganz wohl. Als ich aufgewacht war, hat mir diesen Traum, den ganzen Tag nicht in Ruhe gelassen. Hatte danach ein komisches Gefühl als ich dann meine Mutter angerufen habe, aber ich könnte meine Mutter diesen Traum nicht erzählen.
    LG

  • #20

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 21 September 2020 17:42)

    Liebe Anna,
    danke für den Bericht über den besonderen Traum. Trauer nach Suizid ist mir sehr vertraut, auch mein Vater hat diesen schweren Weg gewählt. Ohne professionelle Trauerbegleitung ist es da oft schwer, mit klar zu kommen. Um so bewegender, dass Du im Traum noch mal mit Deinem Vater "telefoniert" hast. Wie ein Bild für ein Gespräch in einer anderen Wirklichkeit. Ich wünsche Dir, dass Du Trost und Verständnis findest für Deine Trauer.
    Herzliche Grüße
    Monika Müller-Herrmann

  • #21

    Nadine (Samstag, 26 September 2020 22:41)

    Hallo,
    Mein Vater zu dem ich eine sehr enge Verbindung hatte, starb am 27.5.2020 an Krebs zu Hause im Bett. Ich war bei ihm als er ging. Auch meine Mutter - ich hab mich oberhalb des Bettes gesetzt ihn umarmt als würde ich ihm etwas vorlesen. Hab mein Gesicht an seins gehalten. Von ihm geträumt habe ich an einem Portaltag. Ich hab ihn getroffen, er hatte seine Lieblingssachen an. Ich kann genau beschreiben was er trug. Wir umarmten uns und ich weinte, und er auch. Ich sagte, ich vermisse dich so - und er sagte, das er uns auch vermisst.
    Das war alles - ich musste gehen, mich irgendwie verstecken.
    Ich hab schon etwas länger her, von meinen Großeltern geträumt. Sie waren so glücklich. Mein Vater aber nicht. Er war allein und irgendwie traurig.
    Das vergesse ich nie -
    Herzliche Grüße
    Nadine

  • #22

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 27 September 2020 09:37)

    Liebe Nadine,
    danke, dass Du Dein Traumerlebnis hier mit uns teilst. Träume von Verstorbenen sind bewegend, wie echte Begegnungen in einer fremden Realität. Wenn Du gehen musstest, kann das ein Zeichen dafür sein, dass Du in Deine Realität zurückgehen musstest.
    Herzilche Grüße, ich wünsche Dir, dass Du Trost findest,
    Monika Müller-Herrmann

  • #23

    Christina Bauer (Dienstag, 06 Oktober 2020 07:50)

    Ich habe heute von meinem verstorbenen Opa geträumt. Wir sind uns begegnet und ich wusste dass er tot war, er hat nicht mit dem Kopf gesprochen, sondern aus seiner Seele sodass man seine Worte nicht richtig steuern konnte. Ich saß neben ihm, er streichelte mich und hat mir liebevoll gesagt, dass er mein Schutzengel ist. Ich habe seit seinem Tod immer schon gedacht, dass er auf mich aufpasst, dieser Traum hat mich berührt.

  • #24

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 06 Oktober 2020 08:39)

    Liebe Christina Bauer,
    danke, dass Sie Ihren Traum hier teilen. Es klingt nach so einem ganz besonderen Traumerlebnis, an das man noch lange denken wird. Die Verstorbenen als unsere Schutzengel, das ist ein sehr tröstlicher Gedanke.
    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #25

    Esther Ziegner (Donnerstag, 08 Oktober 2020 07:34)

    Meine Schwester ist letztes Jahr an Krebs gestorben. Sie war gerade einmal 26. Sie ist schon mehrfach in Träumen meiner Familie aufgetreten, aber der Traum, den ich diese Nacht hatte, hat mir den Rest gegeben. Ich träumte, wie ich mit einer meiner anderen Schwestern auf einen gedeckten Tisch zulaufe, an dem meine Familie saß. Und dann sah ich sie. Es war klar, dass sie zurückgekehrt ist. Ich hab im Traum sehr doll vor Freude geweint und bin auf sie zugerannt und hab sie umarmt, aber beim Aufwachen kommt dann die Ernüchterung. Das Ganze bewegt mich gerade sehr.

  • #26

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 09 Oktober 2020 16:58)

    Liebe Esther Ziegner,
    danke für das Mitteteilen dieses Traumes, eine Begegnung mit der Schwester im Traum. Das Aufwachen danach kann sehr ernüchternd und traurig sein. Trauerbegleitung, oder Traumtagebücher können helfen, die Trauer besser zu verarbeiten.
    Ich wünsche viel Trost, Kraft und eine gute Begleitung,
    Monika Müller-Herrmann

  • #27

    Dana (Montag, 12 Oktober 2020 21:46)

    Guten Abend,
    ich habe vor kurzem von meinen verstorbenen Opa geträumt, welcher seit knapp 2 Jahren tot ist.
    Er war „lebendig“ auf seiner eigenen Beerdigung. Wir haben uns umarmt ich fragte ihn „Sehen wir uns bald wieder?“ er lächelte nickte und fügte noch hinzu „Ich werde dich abholen“
    Als ich wach wurde lief mir eine Träne über meine Wange..

  • #28

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 13 Oktober 2020 08:50)

    Liebe Dana,
    danke Dir für Deinen Beitrag hier auf der Seite und das Mitteilen Deines Traums. Solche Begegnungen im Traum können sehr bewegend sein und sehr berührend. Danke, dass Du hier geschrieben hast...
    Liebe Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #29

    Doreen Seifert (Samstag, 17 Oktober 2020 20:09)

    Guten Abend, schön zu lesen das man damit nicht alleine ist.
    Meine Mama lag letztes Jahr im Koma, ich hatte sie fast jeden Tag besucht. Dann träumte ich und sie sagte mir alles wird gut rufe im Krankenhaus an die sagten alles wird gut und ich weiß ich schon von Mama und er geht doch nicht sie liegt im Koma. 2 Wochen später träumte ich sie kann es essen am nächstes Tag isste sie wackelpudding. Wieder 2 Wochen später träumte ich sie darf raus und es war so sie konnte zur Reha. Zur Info sie litt an COPD. Das ättlche male so und konnte ihr Leben retten. Jetzt am 25 September träumte ich das ich eine Todesanzeige aus suchen musste sagte ihr das am 26 September ins Krankenhaus gefahren alles gut am 28 September habe ich sie dann Tod in ihre Wohnung aufgefunden.
    Und jetzt wendet sie sich ab im Traum .
    Warum werden meine Vorahnung immer war.

  • #30

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 18 Oktober 2020 16:52)

    Liebe Doreen Seifert,
    danke für Dein Mitteilen Deiner Traumerfahrungen. Vorahnungen des Todes eines nahen Angehörigen im Traum kommen durchaus einmal vor und sind etwas ganz besonderes, können aber auch sehr belastend sein. Die Frage, warum Du Vorahnungen hast, kann ich Dir nicht beantworten. Nimm diese Gabe an, wenn Du sie hast. Vielleicht hilft das Führen eines Traumtagebuchs, um mehr Klarheit zu gewinnen?
    Ich wünsche Dir Mut und Klarheit im Umgang mit dieser besonderen Begabung,
    Monika Müller-Herrmann

  • #31

    Natalie (Sonntag, 18 Oktober 2020 22:08)

    Mein Vater ist seit 30 Jahren Tod. (Autounfall)
    Ich war damals 1 1/2 Jahre jung.
    Es ist eigentlich unmöglich,dass ich mich an ihn erinnern kann und doch sind meine Träume so real .
    Manchmal träume ich wie er mit mir spielt und mir was ins Ohr flüstert und ich bin nur am lachen.Manchmal bin ich Erwachsen und er ist so traurig und er weint und sagt es tut ihm alles Leid und dass er mich vermisst.


    Ich finde es sehr schön ,dass ich von ihm träume .

    Ich habe das Gefühl, je älter ich werde ,desto häufiger und intensiver träume ich.

    Es ist schon so lange her und wir sprechen nicht mehr über ihn und doch träume ich von ihm.
    Woran liegt das?
    Liebe Grüße Natalie

  • #32

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 19 Oktober 2020 09:12)

    Liebe Natalie,
    danke, dass Du hier Deine Eindrücke von Träumen von Deinem Vater teilst. Auch ich träume manchmal von meinem Vater, obwohl er 46 Jahre tot ist und auch bei mir sehr früh starb. Woran das liegt, kann ich Dir nicht beantworten. Unsere Eltern sind eben sehr wichtige Bezugspersonen für uns. Wenn Du die Träume schön findest, da Dein Vater Dich so durchs Leben begleitet, dann ist es gut, das anzunehmen.
    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #33

    Zerrin F. (Montag, 02 November 2020 21:47)

    Guten Abend, ich habe die letzte Nacht nach langer Zeit wiede von meinem Vater der vor 5 Jahren plötzlich verstarb geträumt, ich war im Traum auf meiner Hochzeit und mein Vater überreichte mir den Brautstrauß und gab mir ein Kuss und ich umarmte Ihn, er sah gut aus. Ich war so glücklich darüber, das er auf meiner Hochzeit erschien. Am Morgen danach war ich froh ihn wieder gesehen zu haben nach langer Zeit, aber auch traurig und habe geweint. Ich wünschte er wäre noch am Leben.

  • #34

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 03 November 2020 10:01)

    Hallo Zerrin,
    danke, Dass Du Deinen Traum von Deinem Vater hier teilst. Solche Träume von Verstorbenen sind sehr bewegend, denn die Menschen leben ja weiter in unserem Herzen. Es ist verständlich, dass Du Dir wünschst, er wäre noch am Leben.
    Ich wünsche Dir, dass Dein Vater immer einen festen Platz in Deinem Herzen hat.
    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #35

    Birgit Heit (Sonntag, 08 November 2020 15:50)

    Hallo. Ich bin ein bisschen ratlos. Aus den Erzählungen meiner Mutter, sie ist neunzig, erscheinen ihr nachts Gestalten. Ein fremder Mann, der übers Dach kam, das auf Kipp gestellte Fenster öffnete und sich bei ihr ins Bett legen wollte. Oder mein Vater, der jetzt im November 10 Jahre tot ist. Oder sie erzählt von ihrem toten Hund, den sie rauslassen will zu pieschen. Oder sie ruft die Nachtwache, die doch bitte ihr Zimmer abschließen soll, weil jemand bei ihr drin war und die Tür aufgemacht hätte - aber die Nachtwache stellt fest, die Tür ist 2 x mal verschlossen...
    Meine Mutter sagt, sie wäre wach, wenn sie die Gestalten sieht. Vielleicht trämt sie es auch. Ich weiss es nicht.
    Nun ist es in der vorigen Wochen bei 2 anderen Bewohnern im Pflegeheim zu Diebstählen aus nicht verschlossenen Zimmern gekommen. Meine Mutter war total entsetzt, sie hat mir erzählt, ein fremder Mann wäre gesehen worden, wie er in verschiedene Bewohnerzimmer gegangen wäre und wenn jemand da war, hat er sich entschuldigt mit der Begründung, er hätte sich verlaufen.
    Meine Mutter schließt immer, seit dem sie seit 2004 dort wohnt ihre Zimmertür 2 x mal ab. Am Donnerstag sollte eine Pflegerin ihr beim Umlegen ihrer Halskette helfen. Ihr Schmuck ist in einem Kästchen, eingeschlossen im Safe im Kleiderschrank, der Schlüssel dazu in einem kleinen Portemonnaie in ihrer Handtasche, zusammen mit einem anderen Portemonnaie mit 20 Euro, die Handtasche im Nachtschrank.
    Beim Öffnen des Schmuckkästchens im Safe stellt die Pflegerin fest, dass fast der komplette Schmuck, alles was mein Vater ihr mal geschenkt hatte, weg ist. Nur ein kleines Bernsteinherz an einer Halskette, auch von meinem Vater, liegt dort drinne. Diese Kette will meine Mutter meiner jüngsten Tochter vermachen. Aber das kuriose dabei ist, dass diese Kette vorher an einem anderen Ort lag, nämlich in einem Holzkästchen, zusammen mit Manschettenknöpfen meines Vaters und 2 5 Markstücken, die er ihr mal geschenkt hatte und seinem Ehering. Der Ehering ist verschwunden, ein Fünfmarkstück ebenfalls,und wie gesagt, die Bernsteinherzkette lag im Safe im Schmuckkästchen.
    Und ihre Eingangstür ist immer verschlossen. Das ist ein richtiges Ritual von ihr.
    Nun ist das Problem, wo ist der Schmuck? Eine Helferin hat gestern in dem Beisein meiner Mutter das Zimmer durchsucht und hat ihr das so erklärt, dass es notwendig wäre zu gucken, ob der "Dieb" die Sachen vielleicht irgendwo versteckt haben könnte weil er sie nicht mitgenommen hat. Ich darf bei ihr wegen Corona nicht ins Zimmer. Auch hatte sie dort in der Pandemie Zeit keinen Besuch. Was könnte passiert sein? Meine Mutter ist ein sehr ängstlicher Mensch. Macht sich ständig über irgend etwas Sorgen.
    Das Pflegepersonal und auch andere, Putzfrau, Wäschefrau, Hausmeister, alle können das Zimmer aufschliessen. Wäre eine Möglichkeit. Ich möchte niemanden etwas unterstellen.
    Meine Frage ist, wäre es möglich, dass auf Grund der " Träume" oder das Wahrnehmen den Gestalten eventuell mein Vater zu ihr gesagt hat, dass sie ihren Schmuck und den Ehering an einem sicheren Ort verstecken soll, damit er nicht geklaut werden kann? Wäre das möglich? Meine Mutter kann ohne Rollator fast gar nicht laufen und ihre Augen sind sehr schlecht - Demakuladegenerationskrankheit. Ich bin so ratlos. Ich habe sie durch "die Blume" gefragt, ob sie die Sachen vielleicht irgendwo hingelegt hat. Das antwortete sie nur, sie sei doch nicht bekloppt.
    Meine Mutter ist geistig auch noch sehr rege und nimmt an allen Veranstaltungen im Heim teil. Hat jemand einen Rat?
    Morgen soll eine Anzeige bei der Polizei gemacht werden von der Heimleitung. Die Polizei kommt wegen Corona nicht.
    Lieben Gruß

  • #36

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 10 November 2020 17:42)

    Liebe Frau Heit,
    es kommt durchaus öfter vor, dass in Pflegeheimen geklaut wird. Ich war selbst Heimleitung für eine gewisse Zeit und wir hatten sehr oft die Polizei im Hause wegen solcher Vorfälle. Es passt nicht ganz zum Traumerleben, dass die Dinge dann tatsächlich verschwunden sind. Ich glaube zwar, dass zwischen Himmel und Erde viel möglich ist, aber in ihrem Falle fände ich eine Anzeige gegen unbekannt nicht schlecht. Und die können Sie auch als Angehörige von außen stellen.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #37

    Jacky (Samstag, 21 November 2020 07:11)

    Ich habe die letzten beiden Nächte von meinem Vater geträumt, der im Mai diesen Jahres nach jahrelanger, schwerer Krankheit (COPD und Lungenkrebs) im Alter von 61 Jahren viel zu früh verstorben ist. Sowohl gestern, als auch heute Morgen bin ich ziemlich durch den Wind. Beide Male war es so, dass ich den Tod von meinem Vater und die Beerdigung nochmal durchleben musste. Das komische daran war, dass mein Vater in dem Traum erst to war, aber auf einmal wieder lebendig. Er wollte dann genau wissen, wie alles war und konnte es gar nicht glauben, eben noch tot gewesen zu sein und jetzt wieder unter den Lebenden. Ich glaube, diese Träume haben mir nochmal bewusst gemacht, dass es nie wieder so sein wird, dass er lebt. Ich bin sehr verwirrt danach und hoffe, dass es die nächsten Nächte nicht so weiter geht.

  • #38

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 21 November 2020 07:54)

    Liebe Jaciy,
    danke, dass Du Deine Trauer um Deinen Vater und Deine Träume hier teilst. Träume von Verstorbenen können sehr bewegend, aber auch belastend sein. Ich wünsche Dir, dass Du in den nächsten Nächten wieder mehr Ruhe findest. Gerne biete ich auch eine Onlineberatung in Trauerbegleitung an, wenn das gewünscht wird. Oder Du suchst Dir in Deiner Nähe eine gute Trauerbegleitung.
    Mit herzlichen Grüßen, komm erst mal gut in den Tag,
    Monika Müller-Herrmann

  • #39

    Ilona (Samstag, 21 November 2020 14:56)

    Hallo mein vater starb vor 22 jahren.war darmals 21 jahre jung.in den letzten nächten träum ich oft , das wir das grab aus graben und den sarg beschedigen und so mein vater wieder am leben ist. Und meine mutter ihn täglich besucht und musik mit ihm hört.

  • #40

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 21 November 2020 18:40)

    Liebe Ilona,
    danke, dass Du Deinen Traum hier mitteilst. Diese Jahreszeit ist ja besonders dem Totengedenken gewidmet. Daher kann es sein, dass Verstorbene vermehrt in unseren Träumen auftauchen... vielleicht endet auch bald die Ruhefrist des Grabes Deines Vaters? Auch das kann ein Anlass für solche Träume sein.

    Ich wünsche Dir alles Gute, gute Nachtruhe,
    Monika Müller-Herrmann

  • #41

    A. T. (Mittwoch, 25 November 2020 23:34)

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Gott segne Sie!

  • #42

    Lisa Meyer (Sonntag, 29 November 2020 07:24)

    Ich träume täglich von meiner kürzlich verstorbenen Mutter..Immer streiten wir und sie mag mich nicht....wir spüren beide eine tiefe Verspanntheit und Groll gegeneinander. Das zerreißt mit jeden Morgen das Herz, weil ich sie sehr lieb hatte. Nun fühle ich einen Schmerz.....warum ist sie im Traum immer böse zu mir

  • #43

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 30 November 2020 09:00)

    Liebe Lisa Meyer,
    danke, dass Sie von Ihren Träumen berichten. Vielleicht gab es einen unbewussten Konflikt zwischen Ihnen und Ihrer Mutter? Die Warumfrage lässt sich in der Trauer oft nicht beantworten. Vielleicht schreiben Sie Ihre Träume auf? Oder Sie schreiben Ihrer Mutter noch einmal einen Brief, den Sie dann verbrennen oder in einen Fluss werfen? Ich wünsche Ihnen, dass Sie vor Ort gute Trauerberater oder liebe Freunde und Freundinnen haben.
    Ganz herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #44

    Vanja (Donnerstag, 10 Dezember 2020 10:40)

    Heute bzw gestern Nacht habe ich von meiner verstorbenen Mutter geträumt. Sie und ich hatten eher ein schwieriges Verhältnis, keiner von uns sagte dem anderen, wieviel man sich bedeutet und liebt. Vor drei Jahren starb sie mit 49 Jahren an Krebs...vieles blieb ungesagt und ungeklärt.
    Sie saß im Wohnzimmer auf der Couch und sah sehr gesund und schön aus. Ich wusste im Traum, dass sie nicht mehr lebt...und sagte ihr, wie sehr ich sie eigentlich geliebt habe und das ihr Tod mich selbst fast zerstört hätte. Sie war sehr überrascht und dankte mir dafür. Sie hätte nicht gedacht, dass ich solch starke Gefühle für sie empfinde. Ich fragte sie, ob es vielleicht etwas geändert hätte, wenn ich ihr zu Lebzeiten all das gesagt hätte. Und sie meinte nur, nein meine Zeit ist einfach gekommen.
    Als ich aufwachte, fühlte ich mich sehr befreit und friedlich...dieses Gespräch hat mich irgendwie geheilt. Ja, es war nur ein Traum...aber trotzdem sehr real und ich bin davon überzeugt, dass dieses Gespräch tatsächlich stattfand. Auf einer anderen Ebene.

  • #45

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 11 Dezember 2020 08:42)

    Liebe Vanja,

    danke, dass Du Deinen Traum hier teilst. Es gibt Träume, in denen wir genau wissen, dass der andere tot ist und wir uns auf einer anderen Ebene begegnen. Das kann in der Tat sehr befreiend und heilsam sein. Danke, dass Du das hier geschrieben hast, für Dich und andere, die ähnliches erleben.

    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #46

    Beth (Mittwoch, 16 Dezember 2020 22:12)

    Hallo,
    mein Mann ist vor vier Jahren bei einem Unfall verunglückt. Er ist noch an der Unfallstelle gestorben.
    Es gibt Phasen, da träume ich oft von ihm, dann wieder für längere Zeit nicht.
    Meisten träume ich, dass ich ihn nach langer Zeit wiedersehe. Die Phase im Traum bis zum Wiedersehen ist gefühlt endlos lang. Wenn ich dann bei ihm bin, komme ich nicht richtig an ihn ran oder ich kann nicht mit ihm sprechen bzw. spricht er nicht mit mir.
    Dann wache ich oft auf und bin traurig. Aber auch glücklich, dass er ihm Traum bei mir war.
    Ich würde so gerne seine Stimme hören.
    Viele Grüße Beth

  • #47

    Angelique (Donnerstag, 17 Dezember 2020 00:22)

    Hey.. 16.12.2020
    Ich fang einfach mal an
    Ich bin Angelique und bin 17 Jahre alt, ich habe mein Vater verloren als ich 10 war, mein Vater hatte Krebs und ich konnte es nur sehr sehr schwer verkraften, ich habe heute noch am Todestag sehr schwer damit zu kämpfen... meine Oma ist am 06.04.2020 verstorben auch an Krebs.. Und ich bin heute so gegen 23 Uhr eingeschlafen und bin um 23:23 wieder wach geworden weil ich geträumt habe das ich nach hause kamm und eine Person mit dem Rücken zu mir gedreht war und mit dem Gesicht zur Wand, als diese Person sich umgedreht hat hatte diese Person kein Gesicht ich kann die Stimme jetzt nicht mehr nach verfolgen aber im Traum war diese Stimme da mein Papa und meine Oma hatten sehr sehr viel zugenommen durch die chemo ect und am Ende sahen die beide gleich aus, Glatze, sehr dick..
    Als ich geschlafen habe und wieder wach geworden bin hatte ich schweis aus Brüche, die ich noch nie hat, ich hatte Angst und war ziemlich nervös als ich wach geworden bin, ich musste erstmal in die Realität zurückkehren.. Ich hatte bis jetzt noch nicht so ein Traum.

  • #48

    Monika Müller-Herrmann (Donnerstag, 17 Dezember 2020 08:22)

    Liebe Beth, liebe Angelique,
    danke, dass Ihr hier Träume und Traumerlebnisse von Verstorbenen mitteilt. Diese können teils belastend, teils bereichernd sein. Manchmal sind sie ein Geschenk, manchmal wacht man schweißgebadet auf. Ich wünsche Euch, dass Ihr Gesprächspartner vor Ort habt, gute Trauerbegleitung und guten Austausch.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #49

    Eva (Freitag, 18 Dezember 2020 16:08)

    Mein Mann vor drei Monaten gestorben,ich vermisse ihn sehr.Wenn ich von ihn Träume sehe ich sein Gesicht nicht,aber ich weiss genau das er das war.Warum sehe ihn nicht?Die Freundin unsere Sohnes hat erzählt das von ihn geträumt hat,er sagte ich freue mich dich zu sehen,aber ich bin jetzt an eine Heiligen Ort.Was bedeutet das alles?Ich vermisse ihn sehr.

  • #50

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 19 Dezember 2020 09:11)

    Liebe Eva,
    Träume von Verstorbenen sind manchmal schemenhaft oder unvollständig. Auf die Warumfragen gibt es oft keine Antwort. Dass Sie Ihren Mann sehr vermissen, ist ganz natürlich. Holen Sie sich, wenn Sie das wünschen, in Ihrer Nähe eine Trauerbegleitung oder eine Psychotherapie, wenn Sie das benötigen.
    Mit herzlichen Grüßen, ich wünsche Ihnen tröstende Freunde und liebe Menschen um Sie herum,
    Monika Müller-Herrmann

  • #51

    Heidi (Sonntag, 20 Dezember 2020)

    Ich hatte ein wahrlich schlechtes Verhältnis zu meinem Vater, dazu zählt missbrauch,er machte mich verantwortlich für einen Unfall in dem ich 11 war meine Schwester 7 war . Heute weiss ich das ich die Schuld nicht habe, der Fahrer eines Autos war zu schnell in der Ortschaft. Immer wieder habe ich versucht irgendwie mit meinem Vater zu reden ohne Erfolg. Nun er starb letztes Jahr, Trauer ist keine da ,doch genau 1 Monat vor seinem Tod hat er sein Testament umgeschrieben mich als allein Erbin dort eingesetzt Haus Hof Auto, das Auto habe ich verkauft da ich wirklich versucht habe es erst zu fahren es ging nicht ich habe mich unwohl gefühlt, ich zog es vor meinen uralten Wagen weiter zu fahren. Damit fühle ich mich wohl. Durch eine Reha kam es das ich nun seit Juli dieses Jahres das Haus selber bezogen habe. Jetzt seit ca 14 Tagen immer der gleiche Traum
    Ich werde abgeholt dann wird mir eröffnet das mein Vater doch eine Versicherung hatte und da ich das Haus bezogen habe es mir nun zustehen würde. Ich kaufe einem sehr guten Freund ein Auto bezahle seine Schulden. Meinem Mann einen Gutschein beim Motorrad Händler, setzte mich mit Organisationen zusammen und lasse Leuten auf der Straße viel zukommen. Mein altes Auto lasse ich nur wieder herrichten . Mein Vater hätte soweit nie gedacht schon garnicht an mich .
    Mittlerweile mag ich nicht mehr einschlafen bin bis morgens wach bis die Müdigkeit so groß ist das keine träume kommen.
    Ich weiss kaum weiter was soll das bedeuten???
    Lg Heidi

  • #52

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 21 Dezember 2020 09:06)

    Liebe Heidi,
    danke für das Teilen der Traumerfahrung bei einem schwierigen Verhältnis zum Verstorbenen. Wie bereits parallel per WhatsApp mitgeteilt, würde ich Sie gerne beraten, nun wohnen Sie weiter weg. Vielleicht können Sie über die Homepage des Bundesverbands Trauerbegleitung jemanden vor Ort finden, der Sie beraten kann? Wenn das Verhältnis zum Verstorbenen schwierig war, können solche Träume sehr belastend sein. Vielleicht hilft es Ihnen, noch einmal Briefe an Ihren Vater zu schreiben und diese dann zu verbrennen? Zum Thema Briefe an einen Verstorbenen schreiben, gibt es hier auch im blog einen Artikel.

    Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt am Main,
    Monika Müller-Herrmann

  • #53

    Jan (Freitag, 25 Dezember 2020 00:37)

    Jedes mal wenn ich im Haus meiner Oma bin Träume ich von meinem vor 5 Jahren Verstorbenen Opa. In meinen Träumen sehe ich ihn und bemerke dass er eig. Tot ist und dies bereiter mir im Traum so viel angst dass ich nie damit klar komme und meine Träume schrecklich werden. Es verfolgt mich seit Jahren dass immer wieder ich min. 1 mal Pro Aufenthalt bei meiner Oma sowas Träume

  • #54

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 25 Dezember 2020 10:35)

    Lieber Ian,
    danke, dass Du Dein Traumerlebnis hier mitteilst. Vielleicht steht noch etwas ungesagtes zwischen Dir und Deinem Opa? Du kannst natürilch vermeiden, bei Deiner Oma zu übernachten, oder Dich unruhig im Bett wälzen. Hast Du schon mal versucht, vor dem Einschlafen das Bild Deines Opas bewusst zu betrachten und um einen anderen Traum zu bitten? Ich wünsche Dir gute Träume und guten Schlaf,
    Monika Müller-Herrmann

  • #55

    Weber (Samstag, 02 Januar 2021 00:14)

    Mein Mann ist im Mai 2020 verstorben ich weine und träume sehr viel und nicht nur von oder über ihn ich träume ebenfalls sehr oft von meinen eltern ud meiner Tante welche ich von 2015 alle zu Hause pflegte. Ich brauche nur mal einzunicken schon sind sie alle bei mir. Ich merke z. B. wie mein Mann ich mit seinen Händen zum Tanzen anfasst und wenn ich munter werde muss ich über meine Hände streichen um zu fühlen ob seine Hände mich noch anfassen. Oder mein Mama und meine Tantedecke ich auf dem Sofa mit einer ganz dicken decke zu weil sie frieren, tagsdarauf und zwei tage danach habe ich keine Rückenschmerzen mehr. Mein Mann begleiete mich zur Op ich hatte Angst er wolle mich holen aber nein er gab mir Kraft sie zu überstehen . Manchmal denke ich ich werde verrückt. Ich weiss es eben nicht. Ich wohne nicht allein enkel und Tochter sind täglich bei mir auch Freunde dennoch fühle ich mich sehr oft so allein.

  • #56

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 02 Januar 2021 08:55)

    Liebe Frau Weber,
    danke, dass Sie Ihre Trauer und Ihre Träume hier mit uns teilen. Ich empfehle Ihnen meinen kleinen Ratgeber über Trauer und Trauerbegleitung. Es ist ganz natürlich, dass Sie Ihren verstorbenen Mann sehr vermissen, sich nach Nähe und Berührung sehnen und dann auch davon träumen, umsorgt zu werden oder berührt zu werden. Trauer ist Liebe in ihrer wildesten Form. Ja, man denkt manchmal, man wird verrückt, aber das ist einfach der Trauerschmerz, der Sie so sehr beutelt. Vielleicht suchen Sie sich eine Trauerbegleitung oder Trauergruppe in ihrer Nähe? Durch den Austausch mit anderen Trauernden und einem guten Trauerbegleiter wird vieles leichter...
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #57

    Michaela (Sonntag, 03 Januar 2021 11:06)

    Guten Morgen, ich habe meinen Hund genau heute vor einem Jahr einschläfern müssen.
    Komisch ist wenn ich morgens wach werde geht er runter von meinem Bett es ist so richtig zu spüren.
    Was hat das für eine Bedeutung?
    LG Michaela

  • #58

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 03 Januar 2021 12:06)

    Liebe Michaela,
    Danke, dass Du Deine Erfahrungen mit der Trauer um Deinen Hund hier teilst. Die Trauer um ein geliebtes Haustier kan sehr tief gehen, und es gibt in der Trauer eine Art "Jahrestagsreaktion". Das heißt, gerade um den Todestag, Hochzeitstag, Geburtstag herum können Träume von Verstorbenen und andere Erlebnisse mit Verstorbenen in der Erinnerung sehr stark spürbar werden.
    Alles Gute für Dich und den Hund jenseits der Regenbogenbrücke,
    Monika Müller-Herrmann

  • #59

    Heide (Montag, 04 Januar 2021 10:28)

    Ich habe heute Nacht von einem vor vier Jahren verstorbenen langjährigen Freund geträumt. Ich habe ihm ein Festmahl zubereitet und es hat ihm sehr geschmeckt. Er hat alles aufgegessen und hat sich bedankt dafür

  • #60

    Paula (Montag, 04 Januar 2021 11:07)

    Liebe Frau Müller-Herrmann,
    ich habe seit einem Jahr immer denselben Traum.
    Ich fahre mit meinem Auto auf einer zweispurigen Straße, plötzlich wird sie eng, es kommen mir auf meiner Spur Fahrzeuge entgegen. Ich versuche auszuweichen und benutze immer dann verbotene Strassen, fahre Abkürzungen oder Einbahnstraßen in die falsche Richtung.
    LG Paula

  • #61

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 05 Januar 2021 08:32)

    Hallo Paula, hallo Heide,
    danke, dass Ihr hier Eure Träume berichtet. Träume von Verstorbenen können ganz unterschiedlich sein, liebevoll, auch humorvoll, irritierend, belastend, beängstigend. Die Träume von Verstorbenen sind ganz unterschiedlich. Der Schwerpunkt dieser Seite gilt der Trauerbegleitung. Dass gerade dieser Blogartikel hier so beliebt wurde, zeigt, wie verbreitet das Phänomen ist. Allgemeine Traumdeutung ist jedoch hier nicht meine Aufgabe, auch wenn ich als Psychologin das Thema sehr spannend finde. Schon Sigmund Freud sagte, Träume sind der Königsweg zum Unbewussten.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #62

    Axel Jurytko (Sonntag, 10 Januar 2021 21:19)

    Ich träume fast jede Nacht von irgendwelchen Verstorbenen. Sei es alten Freunden, Familie, oder sogar Prominenten. Vorgestern war es Udo Jürgens. Ich unterhielt mich mit ihm. Obwohl ich eigentlich keinerlei Bezug zu ihm hatte. Warum treffe ich so viele hinüber gegangene?

  • #63

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 11 Januar 2021 11:39)

    Lieber Axel,
    dies hier ist kein allgemeiner Traumdeutungskurs. Es gibt jedoch Menschen, die eher Vergangenheitsorientiertes träumen und Menschen, die eher Zukunftsorientiertes träumen. Das ist jeweils ganz unterschiedlich. Solange Dich die Träume nicht belasten, sondern sogar originell sind, ist es nicht schlimm, finde ich.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #64

    Le D. (Montag, 18 Januar 2021 16:15)

    Das ist gut, wenn ich hier lese, dass andere Menschen auch solche Träume haben.... Das Gefühl nach solchen Begegnungen im Traum währt bei mir auch den ganzen Tag. Ich wünsche mir, ich wüsste, dass ich träume. Denn sie sind auch manchmal so schlimm, dass ich dann nicht rauskomme, auch wenn ich wach bin. Das Gefühl aus dem Traum, Angst, Ohnmacht usw...wirkt weiter. Aber es gibt auch gute Träume. Und dann kommt die Trauer, dass es nur ein Traum war.

  • #65

    Hoffmann Bianca (Donnerstag, 21 Januar 2021 15:19)

    Hallo schön zu sehen das es mir nicht alleine so geht�
    Meine Oma ist am 15.12.20 angeblich an Corona verstorben. Ich bin bei Oma aufgewachsen sie war immer für mich da und ich für sie nur das letzte Jahr nimmer ganz soviel da wir uns ein haus gekauft haben und ich mittlerweile ein 1 jährigen Sohn habe.
    Ich habe letzte nacht von Oma geträumt ich bin mit ihr im Bett gelegen sie musste zur Toilette das sagte sie immer ich wüsdte aber im Hintergedanken das sie sterben muss ich sagte ihr sie soll liegen bleiben sie darf in die Hose machen ich mache sie dann sauber und alles ist gut. Oma legte ihren kopf ins kissen lächelte mich an und legte ihre Hand auf meine Stirn und sagte:" bis jetzt und bis an das Ende unseres lebens. Amen.
    Oma war weg ich stand im Raum hatte dann meinen einjährigen Sohn am Arm der war kalt und steif ich fing sofort an zu weinen und sagte zu meinen Mann " jetzt ist er gestorben". Ich wurde wach und mein gesicht war ganz nass uns ich schluchzte vor weinen �
    Liebe Frau Monika Müller-Herrmann was bedeuted das können sie mir helfen?

  • #66

    Monika Müller-Herrmann (Donnerstag, 21 Januar 2021 19:29)

    Liebe Bianca Hoffmann,

    danke, dass Sie hier von Ihrem Traum erzählen. Es kann sein, dass Ihnen durch den Tod der Oma die Gefahr der Sterblichkeit für alle Lebenwesen besonders bewusst wird und sie jetzt einfach Angst haben, weitere geliebte Menschen zu verlieren. Das ist sicher kein Warntraum, sondern Teil des Trauerverarbeitungsprozesses.
    Wenn Sie eine Onlineberatung wünschen, senden Sie mir bitte eine Email zur Terminvereinbarung.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #67

    Conny (Montag, 25 Januar 2021 19:55)

    Nach meine Ehemanns tot habe ich mich fallen lassen die ersten6 monaten kam nicht zurecht weil er ohne sich zu verabschieden einfach so gegangen ist ich wusste irgendwie in mein inneren das er stirbt aber wahr haben wollte ich es nicht ich kaufe einen advendskranz und schmückte unsere wohnung weihnachtlich er freute sich und sagte zu mir das ich es sehr schön gemacht habe ich bestellte 2 gänze weil wir immer 4 wochen vor weihnachten eine gegessen haben und haben auch schon pläne geschmiedet für das kommene jahr ich pflegte meinen mann zu hause ganz alleine ich half ihn aufzustehn damit er mit mir kaffee trinken konnte ich fragte ihn was er zu mittag haben möchte er sagte mach mir bitte mein lieblingsessen hackklöpfchen ass er sehr gerne ich machte sie und er schlief immer wieder in der küche ein ich konnte ihn nicht wach bekommen er wachte zwischen durch mal auf aber er schlief gleich wieder ein ich sagte zu ihm das essen sei fertig er antwortete mir er habe keinen hunger er wolle nur noch schlafen ich fuhr in mit den rollstuhl an bett und bekam ihn nicht rauss 5 stunden habe ich gebraucht ihn ins bett zu bringen unsere katzen wichen ihn nicht aus den weg sie waren immer bei ihm das war am 13.11.2014 und am sonntag den 14.11.2014 wollte ich ihn sein kaffee bringen er war ohne ein wort einfach vort gegangen ich schrieh und habe die katzen in ein anderes zimmer getan sie waren ganz ruhig dann wurde er abgeholt ich konnte das zimmer 6 monate nicht mehr betretten ich hatte wie ein drücken im magen der mir alles verscnürrt dann habe ich langsam das zimmer neu renoviert alle möbel neu gekauft in der zeit wo ich renoviert habe musste ich mich hinlegen und in den traum erschiehn mein mann und half mir bei den renovieren ich dachte er wäre wieder da weil es sehr real war ich beschrieb ihn sogar wie ich mich hinlegte zu mittag alles war einfach real aber dann wo ich wach wurde bin ich ins zimmer rüber und sah das es genauso aussah wie ich es verlassen hatte und jetzt nach 6 jahren sah ich ihn wieder er reichte mir seine hand und ich solle mitkommen ich verstande ihn nicht er redete mit mir aber ich hörte einfach nichts er sah so glücklich und gesund aus ich weiss nicht was das bedeutet dieser traum ich hoffe nur was gutes

  • #68

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 25 Januar 2021 20:57)

    Liebe Conny,
    ich glaube Dir, dass Dich der Traum sehr bewegt hat. Danke Dir, dass Du es hier erzählst. Auch die Geschichte des Abschieds. Hast Du eine Trauerbegleitung gehabt? Der Traum mit Deinem Mann kann wie ein Gruß aus einer anderen Realität sein. Da, wo er jetzt ist, geht es ihm offensichtlich gut. Er grüßt Dich, und vielleicht, in einer Welt, in der die Zeit aufgehoben ist, seid ihr irgendwann wieder zusammen...
    Herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #69

    Lieselotte Frehse (Dienstag, 09 Februar 2021)

    Unser über alles geliebter Enkelsohn ist im September mit 15 Jahren bei einem S- Bahnunfall ums Leben gekommen . In den ersten Monaten träumte ich , seine Oma , nicht von ihm. Letzte Woche hatte ich den ersten Traum und dieser hat mich tagelang sehr bewegt ! Im Traum stand mein Enkel auf dem grünen Gras an einem Seeufer und hat mit einem wunderschönen und strahlendem Lächeln zu mir herübergeblickt. Mir viel sehr auf dass dieses Lächeln so lichtvoll war , so völlig anders .

  • #70

    Gerald Buttkeis (Freitag, 19 Februar 2021 08:52)

    Im Januar 21 ist meine Frau mit 40 Jahren verstorben. Wir hatten eine sehr große Liebe seit 20 Jahren ohne sich zu streiten. Eine kleine 4 jährige Tochter war unser 2. Glück. Der Tod hat alles verändert. Schmerz und Trauer sind so schlimm, Sehnsucht frisstmich auf. Ich wollte nicht dass meine Tochter ihre Mutter nach dem Tod sieht, die Ärzte wollten sie allein im Zimmer lassen ohne Eltern. Im gehe mit Hilfe Stück für Stück an das Erklären.

    Ich träume sein Januar jede Nacht von meiner Frau, mehrmals. Ich bin ein Typ der die Träume nicht vergisst. Es ist schön sie zu sehen, danach ist es schwer, aber für meine Tochter bleibe ich stark und meine Frau bleib ich stark. Ich glaube an Verstorbene, schon immer, deshalb weiss ich dass die Liebe meine Frau zu uns führt, in die Träume.

    Lg

  • #71

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 20 Februar 2021 09:15)

    Lieber Herr Buttkeis, liebe Frau Frehse,
    danke, dass Sie hier Ihre Traumerlebnisse mit Verstorbenen schildern. Sie zeigen deutlich, wie bewegend diese Träume sind. Sie lassen den Verstorbenen noch einmal erfahrbar werden.
    Ich wünsche Ihnen in der Trauer Trost, Kraft und Hoffnung.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #72

    Anni (Montag, 22 Februar 2021 22:37)

    Hallo ich find es super beruhigen das alles zu lesen.

    Ich traf auf diese Seite, da ich letzte Nacht von meinem verstorbenen Papa Träumte. Ich war 16 als er ging also fast genau 7 Jahre her.
    Dieser Traum war so real trotzdem wusste ich er ist nicht mehr da.
    In diesem Traum habe ich den letzten Tag mit Ihm verbracht. Sprich wir wussten das er sterben wird. Wir haben viel geredet und gelacht. Den Tag genossen. Am Abend kam dann die Familie und Freunde um die Ecke und wir wussten es ist Zeit. Und von der einen auf der anderen Sekunde, nach der letzten Umarmung haben wir ihn beerdigt. Bzw. Er ist durch eine Tür gegangen. Dann bin ich unter Tränen aufgewacht.

    Der Traum hat sich so gut angefühlt ich hatte mich wieder Ihm näher gefühlt aber zugleich hatte habe ich das gefühlt ich hätte mit der Trauer, mit Ihm abgeschlossen. Ich will das aber garnicht!
    Es ist so schwer zu erklären und in Worte zu fassen.

    Ich danke Dir und den ganzen Kommentaren.
    Ich bin nicht alle, Ihr seid nicht alleine . ❤️

  • #73

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 23 Februar 2021 09:32)

    Liebe Anni,
    danke, dass Du von Deinen Traumerfahrungen berichtest. Auch ich hatte viele bewegende Träume von meinem viel zu früh verstorbenen Vater. Du bist nicht alleine damit. Ich freue mich, wenn ich mit dieser Seite etwas dazu beitragen kann, Trauernde zu unterstützen. Ich habe mich auch gefragt, ob die Trauer jemals endet... die verstorbene Person behält immer einen Platz in unserem Herzen. Mit den Jahren lässt der Schmerz nach, aber die Liebe bleibt.
    Ganz herzliche Grüße,
    Monika Müller-Herrmann

  • #74

    Ella (Samstag, 06 März 2021 22:58)

    Ich habe geträumt von meiner Mutter die vor 14 Jahren gestorben ist. Sie hatte Schmerzen in den rechten Arm, sie wollte von mir massiert werden. Ich bin dann aufgewacht mit Schmerzen in mein linkes Bein. Was bedeutet das. Der Traum war so real , und ich versuche zu verstehen was mir meiner Mutter sagen will.

  • #75

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 08 März 2021 09:14)

    Liebe Ella,
    danke, dass Sie Ihren Traum hier teilen. Ich kann Ihnen nicht sagen, was der Traum genau bedeutet. Aber es wirkt, als ob Sie ihrer Mutter Schmerz abnehmen oder auf sich nehmen wollten. So ein Traum kann sehr real sein und uns sehr nachdenklich machen. Auf die Frage nach dem Warum gibt es oft keine Antwort.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #76

    Daniela (Freitag, 19 März 2021 22:15)

    Liebe Ella, meine Mutter ist vor 1,5 Jahren gestorben. Wir haben auf dem Totenbett miteinander uns verabredet, dass sie sich meldet und mir berichtet, wie es ihr dort geht. Als sie beerdigt worden ist, riss der Himmel auf und die Sonne strahlte uns an. In der kommenenden Nacht berührte sie mich 3 x. Das letzte Mal war frühmorgens. Ich spürte plötzlich, dass ich am 3. Auge berührt worde und ein unglaublich schönes Licht erstrahlte in meinem Inneren. Ich hatte das GEfühl, sie zeigt mir, wohin sie geht. Ich war sehr gerührt. Der nächste bedeutende Traum war vor ca. 3 Wochen: sie lief mir über den Weg, hielt meinen Blick stand. Ich lief auf sie zu. Ich wollte sie umarmen und dachte nur, ich greife ins Leere, da ich wusste, dass sie nicht mehr reell hier war. Aber nein, ich spürte einen Körper. Aber nicht die eines normalen Menschen im Leben. Es war anders, es war wie ein Energiekörper. Ich spürte ihre Energie und war total aufgeregt und unendlich glücklich, sie so zu spüren. zwei Wochen später träumte ich wieder, umarmte sie wieder und wieder war da dieser schöne, leichte und sehr energiereiche Aura. Ich wollte sie am liebsten nicht mehr loslassen. Ich habe das Gefühl, sie ist mir oft näher als im Leben. kann das sein? Was bedeutet dieser Energiekörper und dieses Umarmen. Ich muss dazu sagen, wir hatten im reelen Leben, uns nur spärlich berührt haben ... LG
    Daniela

  • #77

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 20 März 2021 09:14)

    Liebe Daniela,
    danke, dass Du Deine Erfahrungen hier berichtest. Es ist sehr schön, solche Begegnungen mit Verstorbenen im Traumleben haben zu können. Es kann sein, dass Ihnen die Seele ihrer Mutter im Moment sehr nahe ist und sie mehr Liebe zeigen kann als im realen Leben. Was das ganze für Sie bedeutet, hängt sehr von Ihrem persönlichen Weltbild und von Ihrer Beziehung zu Ihrer Mutter ab. Dazu kann ich wenig sagen, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie es gut annehmen und verarbeiten können.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #78

    Antonia (Dienstag, 23 März 2021 11:19)

    Hallo. Ich habe heute von meinem Vater geträumt, der vor 23 Jahren verstorben ist - ich war 7 Jahre alt. In meinem Ttaum wusste ich, dass er nicht mehr lebt und ich habe den Traum so sehr genossen. Ich habe meinen Vater umarmt und er stand mir bei - ich weiss nicht mehr genau wobei, aber er war dabei!
    Das war ein total krasses Gefühl.
    Ich träume oft im Traum, dass ich aufwache, dabei wache ich nur im Traum auf. Also hab ich oft Träume in Träumen. Das war hier auch so.
    Als ich im Traum aufgewacht bin - neben meinem Freund in unserem Bett- habe ich ihm das von meinem Vater erzählt und seine Reaktion war super seltsam und abweisend irgendwie. So ist mein Freund überhaupt nicht! Vor allem nicht, wenn es um meinen Vater geht.
    Die Stimmung im Vater-Traum war schön und positiv und dann im Freund-Traum gedrückt und verunsichernd.
    Und als ich dann richtig aufgewacht bin, war ich nur noch verwirrt!
    Was kann das bedeuten?

  • #79

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 23 März 2021 11:42)

    Liebe Antonia,
    ich nenne so etwas "Schachtelräume", wenn ein Traum mit einer Stimmung eingeschachtelt ist in einen anderen Traum mit einer anderen Stimmung. Ich habe das auch manchmal, dass ich denke, ich wache auf, träume aber weiter und bin einfach nur im nächsten Traum. Die Stimmung ist dann durchaus ganz unterschiedlich, möglicherweise.
    Genießen Sie das Wiedersehen mit Ihrem Vater im Traum. Lassen Sie sich nicht irritieren durch den Folgetraum. Auch mein Vater starb sehr früh und ich bin für jedes Wiedersehen im Traum sehr dankbar!
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #80

    Liana (Donnerstag, 01 April 2021 21:47)

    Hey alle zusammen �,
    Ich habe letztens von meiner verstorbenen Oma (6jahre schon nicht mehr bei mir) geträumt.
    In diesem Traum ging es aber leider nicht um etwas erfreuliches. (Um es euch leichter zu machen Oma1 Tod Oma2 kein Kontakt seit einem Jahr ) Also meine Mama und ich waren am Friedhof wo auf einmal meine Oma2 da war und meine Oma 1 ebenfalls ich war erst mal im schock mit meiner Mama das meine Oma 1 die verstorben ist neben uns steht und mit uns redet.
    Was aber uns dann die Sprache verschlagen hat ist wo meine Oma 2 zu mir gesagt hat das meine Oma 1 heute jemanden kommen holt (das jemand stirbt ) wir dachten uns erstmal nichts dabei als wäre es nur ein Witz aber als sie dann den Namen meiner Zwillingsschwester ausgesprochen hat DIANA lief meiner mama und mir ein kalter Schauer über den Rücken und auf einmal war niemand mehr da außer ich .
    Ein paar Stunden später hörte ich wie mich jemand anrief und diese Worte sagte: Spreche ich mit der Frau... worauf ich mit ja antwortete und die Person mir sagte das meine Schwester Tod auf der Straße aufgefunden wurde.
    Dann war der Traum auch wieder vorbei aber seitdem muss ich ständig an diesen Traum denken und vor allem hat meine Schwester einen Freund der ein Motorrad besitzt und wie ein wilder damit rast vielleicht hat das ja was damit zu tun.
    Wenn jemand weis was dieser Traum zu bedeuten hat bitte meldet euch .�

  • #81

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 02 April 2021 09:33)

    Liebe Liana,
    das hier ist kein Traumdeutungsforum, sondern es geht hier auf dieser Seite in erster Linie um Trauerbegleitung und wie Trauernde die Träume von Verstorbenen in ihrer Trauer erleben. Nun hast Du so etwas wie einen "Warntraum" gehabt. Über den Wahrheitswert dieser Traumvorhersage kann man nur spekulieren. Ich verstehe, dass es Dir Angst macht. Und vielleicht ist das der Kern Deines Traumes: Du hast Angst um Deine Schwester, da sie wohl viel rasant mit ihrem Freund Motorrad fährt. Und vielleicht spiegelt der Traum von Deiner Oma einfach diese Angst wieder. Es muss kein "prophetischer Traum" sein.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #82

    Kirsten (Samstag, 03 April 2021 06:29)

    Ich hatte eine ganz traumatische Ehe die nur kurz Bestand, denn wir heirateten da wir ein Kind zusammen haben. Er ist, böse gesagt, glücklicher Weise verstorben. Glück für das Kind, es hat auch schon als Baby und bis zum 2 Lebensjahr so viel schon aushalten müssen. Ich habe echt Angst gehabt oft genug. Wie konnte ich so dumm sein?? Ich liebe meinen Sohn über alles, er ist ein feiner Mensch, paar Züge hat er vom Vater geerbt aber er hat vieles sehr sehr gut im Griff und reflektiert sich auch selbst oft genug. Nach der Trennung hatte ich erst recht Terror und Drohungen etc. Dann kam die Nachricht von seinem Tod. Das ist nun 20 Jahre her und ich träume so oft von meinem Ex. Oft Gewalt gegen mich und er sucht mich und das Kind usw. Auch sein Bruder, der immer wieder bei uns war oder wohnte, er war mein Schutzengel, ohne ihn wäre es glaube ich, ganz böse ausgegangen. Sein Bruder lebt noch, aber Kontakt gibt's gar nicht mehr. Ich hasse diese Träume, schweißgebadet und zitternd wache ich auf. Manchmal kommt er nur und sagt dann, pass gut auf den Jungen auf, wenn du tod bist, werden wir uns ja wiedersehen. Ich habe Angst, immer noch, Angst vor dem Tod, Ich will ihn nicht mehr sehen, nicht mehr Rechenschaft ablegen usw. Ich versuche es immer wieder mit dem mir gut zureden. Ich kann bei anderen Themen und das sind viele, klar Träumen und sogar die träume verändern. Das stimmt, es geht, ist viel Training und Tagebuch führen usw nötig gewesen, doch bei dem Thema, komme ich nicht mehr weiter. Auch Therapeuten nicht. Ich habe wohl auch eine ptbs. Nicht nur wegen dieser Beziehung, trotzdem werde ich nicht Herr meiner Sinne. Bin wirklich verzweifelt und habe vorhin auch wieder so schlimm geträumt. Weis jemand noch Rat für mich?

  • #83

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 03 April 2021)

    Liebe Kirsten,
    das hier ist kein allgemeines Traumdeutungsforum. Bei einer PTBS können belastende Träume dazu gehören. Wenn Du mit Klarträumen, Tagebuchschreiben und ähnlichen Techniken schon weit gekommen bist, ist das doch gut. Sonst gehören zur Behandlung einer PTBS noch weitere Techniken dazu wie z.B. das Aufbauen eines sicheren inneren Ortes. Eine gute Traumatherapeutin könnte da helfen. Was für Vorstellungen Du vom Leben nach dem Tod hast, hängt außerdem von Deinem spirituellen Weltbild ab, dazu kann ich hier erst einmal gar nicht viel sagen. Auch hier wären Helferwesen denkbar, Schutzengel, Krafttiere oder ähnliches.
    Ich wünsche Dir, dass Du vor Ort eine gute Behandlung findest.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #84

    Carolane (Samstag, 03 April 2021 22:32)

    Hallo, meine Oma ist seit 18 März verstorben 2017 meine Tante ist am 22 Dez 2020 verstorben. Habe einen Traum gehabt. Es war in einem helles Zimmer gewesen mit 3 Betten, 1 bett lag meine Oma, 2 bett lag meine Tante, 3 bett war ich erschrocken lag mein Vater. Vielleicht 1, 2 Monate später ist mein Vater an Krebs verstorben. Sie wollte mir bestimmt damit sagen dass mein Vater sterben wird, und mich darauf vorbereiten. Mein Vater war und ist alles für mich.

  • #85

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 04 April 2021 09:32)

    Liebe Carolane,
    danke, dass Du den Traum mit uns teilst. Solche Warnträume, in denen Verstorbene den Tod des nächsten Verwandten anzeigen, gibt es wirklich. Dennoch gibt es auch viele Träume, die mehr der Angst des / der Träumenden entspringen. Für die Trauer um den Tod des Vaters wünsche ich eine gute Begleitung, Trost, Verständnis und Anteilnahme.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #86

    Carolane (Sonntag, 04 April 2021 13:10)

    Liebe Monika,
    Und das schrecklichste wie gesagt meine Oma (Mutter von meinem vater) ist am 18 März 2017 und mein Vater am 18 März 2021. Ist das nicht seltsam ?
    Mit herzlichen Grüßen,
    Carolane

  • #87

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 06 April 2021 12:08)

    Liebe Carolane,
    dass sich so ein Todesdatum jährt und noch einmal in der Familie wiederholt, ist wirklich ungewöhnlich. Ich biete Ihnen sehr gerne eine Trauerbegleitung Online an oder Sie suchen sich in Ihrer Nähe über den Bundesverband Trauerbegleitung eine Kollegin vor Ort.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #88

    Mone (Mittwoch, 14 April 2021 20:51)

    Ich stand im Garten als plötzlich der Himmel sich verdunkelte heftige Blitze gingen neben mir nieder Donner gab es keinen. Da war plötzlich meine verstorbene Mutter die mich ins Haus zog ihre Arme beschützend um mich legte.
    Dann wurde ich wach

  • #89

    Monika Müller-Herrmann (Donnerstag, 15 April 2021 09:02)

    Liebe Mone,
    danke, dass Sie Ihren Traum hier teilen. Es klingt, als hätten Sie Ihre Mutter im Traum liebevoll und beschützend erlebt. Es gibt ja die Vorstellung, dass Verstorbene uns wie ein Schutzengel weiter begleiten können.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #90

    elisabeth (Montag, 19 April 2021 12:16)

    Hallo!
    Ich werde heuer im Herbst 80 Jahre und habe einige OP-Entscheidungen ( desolates Knie links, Hüfte rechts ) vor mir, die mir zu schaffen machen, und zwar aus dem Grund, weil ich nunmehr seit fast zwei Jahren auch sonst sehr abgebaut und Probleme habe. Bisher nahm ich immer Corona zum Anlass, dass ich nicht die entsprechenden Schritte unternommen habe, aber genau genommen war es auch immer so, dass ich mich wirklich ausserstande fühlte, die anstehenden Untersuchungen machen zu lassen. Nun drängt mich mein Sohn endlich die Probleme in Angriff zu nehmen, was auch in meinem Sinne wäre, aber ich einfach wegen der körperlichen Probleme verunsichert bin.

    Nun hatte ich vor 2 Tagen einen Traum, wie noch nie. Ich war 15 als meine Mutter gestorben ist und da hatte ich, wie sie auch von Anderen beschrieben wurden, "Wachträume" so nannte ich das damals. Ich träumte lange Zeit von meiner Mutter dass sie da ist .Das war immer so real, dass ich mich im Traum wunderte, wie ich nur annehmen konnte, dass meine Mutter nicht mehr leben würde.
    Der Traum vor zwei Tagen betrifft wieder meine Mutter, nachdem ich schon sehr lange nicht mehr von ihr geträumt habe. Dieses Mal jedoch so, dass ich total verwirrt und noch mehr verunsichert bin. Und zwar habe ich nur ein leicht verzerrtes Gesicht meiner Mutter gesehen, das irgendwie auf einen festeren Untergrund - Karton oder etwas Ähnliches - aufgezogen war und auf einem schüsselförmigen weißen Suppenteller aus Keramik lag. Das Gesicht war zunächst von einem anderen gleichen Teller - diese Teller haben wir in Gebrauch - verdeckt. Ich war erschrocken, als ich das sah und drehte mich ab. Als ich wieder hinsah, nur sehr vorsichtig, war das Gesicht etwas verdeckt ist mir vorgekommen. Ich habe auch versucht, es nicht zu sehen Im Traum dachte ich daran, die zwei betroffenen Teller zu vernichten. Als ich munter wurde, hatte ich zwar noch an den Traum gedacht, aber dann vergessen. Als ich jedoch die Teller im Schrank sah, viel mir der Traum wieder ein und seitdem hab ich zu diesen Tellern eine komische Beziehung. Wenn der Lockdown vorbei ist, möchte ich diese Teller ersetzen, Sagen möchte ich auch noch, dass mir vielleicht 3 Wochen vor dem Traum - ich glaube es waren drei, aber bestimmt zwei dieser Teller beim Herausnehmen hinuntergefallen und total zerbrochen sind. Ich hatte mich damals sehr gewundert, wie denn das passieren konnte, da die Teller schon ewig am gleich Platz standen.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir antworten würden und mir vielleicht eine Erklärung für diese verwirrte Situation geben könnten, da ich jetzt restlos verunsichert bin bezüglich meiner OP-Termine, darüber jedoch nicht mit meinem Sohn sprechen kann.
    Vielen Dank im Voraus.



  • #91

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 19 April 2021 20:21)

    Sehr geehrte Frau Elisabeth,

    Sie können hier im Blog lesen, dass Träume von Verstorbenen mitnichten immer das nahende Ende eines weiteren Verwandten ankündigen, aber die Vorstellung hält sich im Volksglaube sehr hartnäckig. Viel naheliegender ist es, Ihren Traum dadurch zu erklären, dass Ihnen eben vor drei Wochen zwei Teller zerbrochen sind und so kam die Erinnerung an die zerbrochenen Teller kombiniert mit der verblassenden Erinnerung an Ihre Mutter zusammen in dem Traum. OP Termine lösen in dieser Corona-Zeit immer Ängste aus und daher ist es auch verständlich, dass Sie Angst haben. Ich kann Ihnen aus der Ferne nichts raten, aber Ihr Traum ist, würde ich sagen, kein eindeutiger Warntraum.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #92

    Elisabeth (Dienstag, 20 April 2021 13:19)

    Sehr geehrte Frau Müller-Herrmann!


    Danke für Ihre Rückantwort und ein Danke für die Erklärung. Ich fühle mich nicht mehr so betroffen und werde auch schon etwas ruhiger. Die Erklärung hat etwas für sich, denn ich habe mich gekränkt, dass mir die Teller hinuntergefallen sind. Sie hatten eine angenehme Tiefe und waren sehr praktisch. Dass ich nach sehr, sehr langer Zeit wieder von meiner Mutter geträumt habe macht mich schon noch stutzig, weil das Gesicht eher traurig war ist mir vorgekommen. Es war so ein kurzer Moment und mein Gedanke war, so traurig war meine Mutter als sie gestorben ist. Dann wollte ich im Traum die Situation eher verdrängen.

    Ich bedanke mich nochmals recht herzlich für Ihre Mühe.

  • #93

    Sabrina (Donnerstag, 29 April 2021 22:01)

    Hallo zusammen,
    Mein Papa ist vor 7 Jahren verstorben eine Zeit lang später hatte ich das Gefühl jemand sei in meiner Wohnung und beobachtet mich aber es war niemand da!!
    Als ich sagte Papa alles gut ich geschlafen war es weg.
    Aber jetzt mal zu dem was eigentlich ist seit der Geburt meiner Tochter letzten Jahres habe ich öfter mal träume von meinem Papa manchmal seh ich ihn oder höre seine Stimme und manchmal rede ich und meine Mama nur von ihm aber es geht immer nur darum das mein Papa Krebs hat (an dem er auch verstorben ist) aber da ging es ihm gut und aufeinmal kommt der Anruf er ist tot.
    Ich bin dann immer wieder sehr durcheinander.
    Und könnte den ganzen Tag weinen und mich am liebsten unter der Decke verstecken.

    Liebe Grüße Sabrina

  • #94

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 30 April 2021 08:46)

    Liebe Sabrina,
    danke, dass Sie hier Ihre Träume von Ihrem verstorbenen Vater mitteilen. Sie scheinen da noch etwas in den Träumen zu verarbeiten. Wenn Sie tagsüber viel weinen müssen und ein starkes Rückzugsbedürfnis haben, wäre eine Trauerbegleitung oder eine Psychotherapie vielleicht gut für Sie? Über die Homepage des Bundesverbands Trauerbegleitung finden Sie sicher jemanden in Ihrer Nähe.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #95

    Weber (Dienstag, 04 Mai 2021 00:19)

    Ich pflegte zu Hause 5 liebe Menschen, 2015 verstarb mein Papa, 2017 meine Tante, 2019 meine Mama und im Mai 2020 mein Mann. MEIN Papa hielt ich die Hand beim Sterben, durch meinen Arm zog wochenspäter eine eissige Kälte, ich merkte, er sass neben mir auf dem Sofa. Die Schwestern meiner Mama sitzen oft im Traum auf meinem Sofa und weil sie oft frieren, decke ich sie zu, ich mummle sie richtig ein und siehe da, morgens kann ich ohne Rückenschmerzen aufstehen. Mein Mann ist fast jede Nacht bei mir. Er erzählt mir meistens, dass er doch zugenommen hätte und gar nicht krank sei. Er zeigt mir seine Füsse, umfasst mit seinen langen Fingern meine Hände, weil wir tanzen wollen. Manchmal sitze ich im Bett und frage mich, war das wirklich nur ein Traum? Ich kann es nicht verstehen, dass ich seine Nähe nicht mehr spüren kann. Ständig sieht er mich vom Bild her an, egal wo ich im Haus bin. Er sieht alles. Ich war schon beim Arzt und fragte ob icj verrückt werde - eine ganz einfache Antwort kam- zwischen Himmel und Erde gibts was, was keiner weiss, der eine ist dafür sehr empfänglich, der andere spürt gar nichts.

  • #96

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 04 Mai 2021 09:33)

    Liebe Frau Weber,
    Sie haben in wenigen Jahren viele liebe Menschen verloren, das ist eine große Belastung. Durch Trauer und solche mehrfachen Trauererlebnisse kann man sehr dünnhäutig werden. Wie Sie schon schreiben, die Empfindungen in der Trauer können sehr unterschiedlich sein. Ich würde Ihnen sehr raten, eine Trauerberatung in Ihrer Nähe aufzusuchen, durch z.B. eine Kollegin vom Bundesverband Trauerbegleitung.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #97

    Axel Brombach (Sonntag, 30 Mai 2021 11:03)

    Meine Mutter ist mir nach ihrem Tod erschienen und gesagt das sie sich in Erinnerung bringen will.
    Für mich die Frage, gibt es nach dem Tod ein Weiterleben ?

  • #98

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 30 Mai 2021 12:32)

    Lieber Herr Brombach,
    Träume von Verstorbenen können sehr wirklich und bewegend sein. Die Frage, ob es nach dem Tod ein Weiterleben gibt, können sie dennoch nicht abschließend beantworten. Ich persönlich glaube fest daran, aber das hängt von Ihrem Weltbild ab. Für manche sind diese Träume eine echte Begegnung in einer anderen Welt, für andere sind diese Träume eine psychologische Verarbeitung der Trauer. Vielleicht sind sie auch beides.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #99

    B.G. (Freitag, 04 Juni 2021 00:49)

    (Freitag 4.Juni 2021)
    Ich träumte letzte Nacht das 2. Mal von meiner Mutter. Sie ist vor einem Jahr verstorben.
    Es ist derselbe Traum wie vor ein paar Wochen .Meine Mutter klingelt und steht vor der offenen Tür. Sie ist ganz in Schwarz. Ich erstaune und denke ....sie ist dich tot und dann denke ich gleichzeitig sie lebt und freue mich. Sie schaut vorwurfsvoll. Ich umarme sie. Sie mich nicht. Ihre Haut ist glatt und rosig. Dann wache ich auf und bin traurig. Es beschäftigt mich sehr. Ich vermisse sie.

  • #100

    Monika Müller-Herrmann (Freitag, 04 Juni 2021 12:23)

    Lieber B.G. oder liebe B.G.,
    danke, dass Sie Ihren Traum hier mit uns teilen. Es ist verständlich, dass Sie Ihre Mutter vermissen und nach einem solchen Traum besonders traurig sind. Trauer um die Eltern wird oft unterschätzt. Die schwarze Kleidung und die mangelnde Berührung, dass Ihre Mutter Sie nicht umarmen will, kann darauf hindeuten, dass sie bereits weiter weg ist.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #101

    Lena (Sonntag, 06 Juni 2021 23:50)

    Meine Mutter ist im September 2020 sehr plötzlich gestorben, als sie mit meiner Familie im Urlaub war. Ich konnte mich nicht richtig verabschieden. Als ich im Krankenhaus ankam war sie bereits bewusstlos. Das belastet mich sehr. Ich träume sehr oft von ihr. Es ist fast immer der selbe Traum. Ich erfahre dass sie bald sterben muss aber sie ist bei mir und bei Bewusstsein, sodass ich noch mit ihr reden kann.Danach wache ich meistens auf und bin einerseits traurig andererseits habe ich so das Gefühl dass sie noch bei mir ist und mir so versucht zu zeigen, dass es mir auch nicht besser ginge wenn ich nochmal mit ihr hätte reden können.

  • #102

    Monika Müller-Herrmann (Montag, 07 Juni 2021 17:21)

    Liebe Lena,
    Danke, dass Sie Ihren Traum hier mitteilen. Ich würde Ihnen sehr wünschen, dass Sie sich eine Trauerbegleitung suchen. Auf der Hompage des Bundesverbandes Trauerbegleitung finden sich viele Kolleginnen und Kollegen. Gerne kann ich Sie auch online beraten. So ein Tod einer engen Angehörigen, ohne sich verabschieden zu können, ist sehr belastend. Haben Sie schon einmal versucht, Ihrer Mutter einen Brief zu schreiben? Hier in einem anderen Blogartikel wird diese Technik beschrieben.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #103

    Ela (Samstag, 14 August 2021 13:00)

    Ich möchte etwas schildern, das mich gerade sehr irritiert.

    Mein Lebensgefährte ist im November 20 verstorben, wir konnten uns wegen der Corona-Bestimmungen im KKH ab da wochenlang nicht sehen oder sprechen und konnten uns weder verabschieden, noch durfte ich den Verstorbenen noch einmal sehen. Wobei ich mir vor wenigen Tagen dachte, vielleicht war es gut so und es hätte mich schwer belastet, ihn möglicherweise abgemagert und eingefallen zu sehen und nicht so wie ich ihn in Erinnerung hatte.

    Mit dem Tod hatte niemand gerechnet und ich litt sehr schlimm darunter, hatte körperliche Schmerzen von der Trauer und war mehr als 3 Monate völlig lahm gelegt. Inzwischen habe ich es gut verarbeitet und mich soweit davon erholt, dass ich wieder Lebensmut und Lebensfreude entwickelt habe und nur noch selten Momente der Trauer habe, die mich zum weinen bringen. Und die auch nicht mehr so tief und nur kurz sind.

    Kurze Zeit nach seinem Tod träumte ich, dass wir uns trafen. Er war nackt und hatte am Bauch einen Verband am Bauch, auf den er empört zeigte, um mir zu sagen, schau was die (im Krankenhaus) mit mir gemacht haben! Danach träumte ich nicht mehr erinnerbar von ihm bis gestern, 9 Monate später.

    Ich hatte einen Traum, den ich während des Träumens als absolut echt und real erlebt empfunden habe. Er begegnete mir mit anderem Outfit und erklärte fröhlich, dass er lebt (was ich ja selbst sehen konnte). Meine totale Überraschung schlug schnell in Fassungslosigkeit um, nachdem er mir erklärt hatte, dass er sich durch eine Therapie schnell erholt hatte und seither in derselben Stadt in einer anderen Wohnung lebte. In sein altes Leben und zu mir wollte er nicht zurück.

    Meine Entsetzen darüber, dass er lebte und sich vor mir verborgen hielt war echt und spürbar, ich habe das ganz real gefühlt. Ich sagte ihm, wieso hast du das gemacht? Wir haben deine Beerdigung organisiert, um dich getrauert, wir haben dein Büro aufgelöst. Nur bei der Auflösung seines Büros stutzte er kurz. Dann erhielt er einen Anruf von einer Frau, deren Stimme ich erkannte. Die Frau von einem Freund, der mir half, einige Dinge zu regeln. Ich war entsetzt darüber, dass offenbar alle wussten, dass er lebt und Kontakt mit ihm hatten, nur ich nicht. Und sie es vor mir verbargen und stattdessen sich so verhielten, als wäre er tot.

    Dann sagte er, wir hatten ja auch unsere kleinen Schwierigkeiten.. Er wollte mir seine neue Wohnung zeigen und führte mich durch die Stadt (die komplett anders aussah als jede Stadt, die ich kenne). Dabei verlor ich ihn immer wieder aus den Augen, fand aber dann das sehr große, verwinkelte, altbacken-düstere Haus und eine offene Türe, durch die ich durch lange Gänge ging und schließlich durch die geöffnete Türe in sein Zimmer sah. Ich konnte schon vorher erkennen, dass er nun das blanke Gegenteil von früher lebte: eine Mischung aus Hippie und Punker in einer entsprechenden Clique. Entsprechend war die "Bude" verraucht, voller Kumpels und wenig einladend. Ich sah nur durch die Türe, bin nicht eingetreten und wachte dann auf.

    Obwohl ich sofort realisierte, dass dies nur ein Traum war, war ich geschockt und verletzt als wäre es echt gewesen und musste weinen. Jetzt ist die Trauer wieder da und ich fühle mich gerade so wie am Anfang, nur um die Komponente verändert, dass es sich nun anfühlt als wäre er froh, von mir und seinem alten Leben weg zu sein. Wobei dieses neue Leben das komplette Gegenteil von dem ist, das er sich zu seinen Lebzeiten geführt hat und auch das komplette Gegenteil von dem was er sich als schön vorgestellt hätte.

    Ich frage mich, ob das eine neue Phase der Trauerbewältigung ist, habe aber meine Probleme damit, dass ich im Traum praktisch vermittelt bekam, dass ich ihm gar nicht wichtig war und er dieses neue Leben bevorzugt. Als ich sein Gesicht im Traum sah, war es ganz verändert, mit tiefen, teigigen Falten und gar nicht mehr der Mann, den ich zuletzt kannte.

  • #104

    Monika Müller-Herrmann (Samstag, 14 August 2021 15:30)

    Liebe Ela,
    danke für Ihren bewegenden Traum, den Sie hier mit uns teilen. Von der Traumdeutung her könnte es möglich sein, dass die neue Wohnung, die er jetzt bewohnt und in der er zufrieden mit seinem Leben ist, das Jenseits ist. Aber dass der Verlust im Traum so umgedeutet ist, ist sicherlich schmerzlich. Dennoch kann es sein, dass Sie für sein jetziges Leben im Jenseits nicht mehr so wichtig sind wie früher.
    Träume von Verstorbenen können irritierend, verwirrend, verstörend sein. Mir hilft es oft, danach ein, zwei weitere Nächte abzuwarten, dann legt sich der Eindruck etwas...
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #105

    Ela (Samstag, 21 August 2021 10:09)

    Liebe Frau Müller-Hermann,

    vielen Dank für Ihren guten Rat. Ihre Einschätzung war richtig und inzwischen kann ich sogar sagen, dass es ein weiterer Schritt der Trauerbewältigung war und ich nochmals ein Stück loslassen und in meine eigene Kraft kommen konnte.

    Mit den besten Grüßen
    Ela

  • #106

    Sandra (Samstag, 21 August 2021 13:22)

    Ich habe in der vergangenen Nacht von meinem vor 26 Jahren verstorbenen Vater geträumt. Ich war damals 9 Jahre alt.
    In meinem Traum war ich so alt wie ich heute bin und mein Vater sah aus wie damals.
    Wir saßen uns gegenüber in einer Runde mit mehreren Menschen, die ich nicht als Freunde, Bekannte oder Verwandte identifizieren kann.
    Es ergab sich eine hitzige Diskussion unter all den Menschen, nur mein Vater und ich hielten uns daraus und hörten nur zu.
    Nach einiger Zeit stand mein Vater auf, schaute mich an und sagte zu mir soetwas wie "merkst Du etwas? Wir sind uns da ähnlich, halten einfach den Mund"
    Ich reagierte nur mit einem Kopfnicken. Anschließend war mein Vater weg und ein kleines Kind stand mir gegenüber und begann zu weinen, ich zog dieses Kind zu mir und drückte es ganz fest an mich und fing ebenfalls bitterlich an zu weinen.
    Dann würde ich schluchzend wach und bemerkte das ich weinte.
    Ich habe in 26 Jahren niemals von meinem Vater geträumt und auch niemals geweint. Ich bin eigl. ziemlich abgeklärt was das angeht.
    Mein Vater starb im Alter von 38 Jahren an einem Herzinfarkt bei uns zuhause. Es war Nacht und ich habe geschlafen, ich habe laut Aussage meiner Mutter und meiner Oma die ganze Zeit über geschlafen, während ein Zimmer nebenan mein Vater versorgt und wiederbelebt wurde, was leider erfolglos blieb.
    Wenn man mich nach dieser Nacht fragt, also ob ich mich daran erinnere, ob ich etwas gesehen oder gehört habe, sage ich nein.
    Denn bewusst kann ich mich an absolut nichts erinnern. Kann es sein das ich diese Erinnerung verdränge?

    Liebe Grüße Sandra

  • #107

    Monika Müller-Herrmann (Sonntag, 22 August 2021 08:56)

    Liebe Sandra,
    danke für Deinen Mut und Dein Vertrauen, hier diese Erlebnisse zu teilen. Ich hatte mal nachts den Notarzt da für meinen Mann wegen Verdachts auf Herzinfarkt und die gesamte Nachbarschaft hat es mitgekriegt. Ohne Reanimation, nur Notarzt, Krankenwagen usw.. ein Notarzteinsatz mit Reanimation, gescheiterter Reanimation, dazu dann der Leichenwagen, ich halte es für unvorstellbar, dass Du das alles verschlafen hast.... Ich halte es für sehr gut möglich, dass Du dieses Erlebnis verdrängt hast. Man kann sehr viel mehr verdrängen, als vorstellbar ist. Mein Vater starb, als ich 8 Jahre alt war. Ich war physisch auf dieser Beerdigung anwesend. Ich habe bis heute an die Beerdigung nicht eine einzige Erinnerung. Daher weiß ich, das trauernde Kinder sehr, sehr viel verdrängen können. Gerne biete ich oder eine meiner BVT Kolleginnen eine Trauerberatung an.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #108

    Sandra (Sonntag, 22 August 2021 12:07)

    Vielen Dank für Ihre Antwort und Einschätzung. Ich habe des öfteren schon überlegt dieses "Trauma" aufzuarbeiten. Bisher habe ich mich dazu nicht durchringen können, aus Angst vor den eventuell schlimmen Erinnerungen. Da es mir ja so ansich gut so geht wie es ist.
    Ihr Angebot einer Trauerberatung finde ich klasse, doch leider wohne ich zu weit weg.

    Ich wünsche Ihnen alles Liebe und vielen Dank noch einmal.

  • #109

    Theresa (Dienstag, 24 August 2021 00:12)

    Ich bin vor zwei Stunden aufgewacht, kann gerade nichtmehr schlafen.
    Vor 4 Jahren starb mein Vater. Ich wuchs bei ihm auf, unsere Beziehung hatte Höhen und Tiefen mal liebten und mal hassten wir uns. Er war alles was ich hab. Wir haben uns nicht immer gut verstanden aber ich hatte ihn sehr lieb.
    In meinem Traum kam er mit einem Schlüssel in unsere wg (sogar anderes Bundesland, woher hatte er den Schlüssel) er kam rein und ich sah ihn an, so klar, so real, jede Falte, jedes graue Haar, wir redeten darüber dass er tot ist, er wusste selber, dass er eigtl tot ist. Er freute sich aber (wenn man das freuen nennen kann, er war so kühl) dass er nun wieder da ist. Er war damit beschäftigt die Wohnung anzuschauen. Er schreitet durch den Flur, ganz schick gekleidet. Ich konnte mich nicht freuen ihn zu sehen, tote sollten nicht einfach herumlaufen.
    Sein Auftreten machte mir so angst dass ich mit Socken und Kissen nach ihm warf, er sollte weggehen. Ich hatte Angst vor ihm.
    Warum hab ich mich nicht gefreut ihn zu sehen? Warum hat er sich über sein wieder da sein gefreut, aber schien nicht sonderlich berührt mich zu sehen? Warum wollte ich ihn nicht umarmen, das wäre doch nur normal. Mein Freund und ich rannten weit weit weg durch die dunkle Nacht, er schien uns zum Glück nicht zu verfolgen.

  • #110

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 24 August 2021 07:46)

    Liebe Theresa,
    Träume von Verstorbenen können erschreckend und verstörend sein. Besonders ist es so, wenn man im Traum begreift, dass die Person ja bereits verstorben ist. Entweder ergibt sich dann nochmal eine besondere Begegnung oder eben so ein Erschrecken, wie Sie es beschreiben, dass man im Traum abwehrend reagiert und sich bei dem Gedanken ertappt, Tote sollten hier nicht so herum laufen. Es kann erschreckend, es kann auch liebevoll sein, Toten im Traum zu begegnen. Wenn Sie ihm signalisieren, er solle weggehen, sagen Sie ihm damit ganz klar, dass er ins Jenseits, ins Totenreich gehört, und Sie ins Reich der Lebenden. Das ist eine ganz gesunde Reaktion. Machen Sie sich bitte keine Vorwürfe. Nach ein paar weiteren Nächten werden Sie zu dem Traumerlebnis wieder etwas mehr Abstand haben...
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #111

    Theresa (Dienstag, 24 August 2021 08:30)

    Liebe Frau Müller-Hermann

    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    Dass Sie schreiben, dass es eine gesunde Reaktion war, weil ja im Traum klar war dass er tot ist, tut wirklich gut zu lesen! Danke!
    Mit freundlichen Grüßen

    Theresa

  • #112

    Jennie (Samstag, 28 August 2021 09:24)

    Mein Freund und Vater meines Sohnes ist bei einem Autounfall gestorben.2 Tage später wurde deshalb unser Sohn 5Wochen zu früh geboren. Ich denke fast 12 Jahre später immer noch sehr oft an ihn und ab und an träume ich von ihm, was mich glücklich und traurig stimmt. In den sonstigen Träumen ging es immer nur um uns beide(es gab auch Träume, da konnte nur ich ihn sehen und andere aus der Familie nicht- also die auch im Traum vorkamen).In der vergangen Nacht träumte ich, dass er wieder da wäre,lebend. Mit seinen Eltern kam er zu uns,er wusste aber nicht wer ich war und doch war dieses Gefühl wie damals zwischen uns. Unsere Blicke,sein lächeln. Ich provozierte ihn so lange bis wir uns küssten und er wusste wieder wer ich war und stellte ihm unseren Sohn (der dann aber noch sehr klein war) vor. Es war ein schönes Gefühl. Doch gleichzeitig kam die Realität in meinen Traum.Mein jetziger Mann klingelte an der Tür und wollte uns abholen.Nachdem er geklingelt hat, bin ich wach geworden .

  • #113

    Calmy (Mittwoch, 22 September 2021 10:40)

    Ich habe vor kurzem eine langjährige Freundin durch Selbstmord verloren. (3Wochen) Unser Kontakt war10 Jahre unterbrochen und erst in diesem Jahr wieder aufgefrischt. Aber geträumt habe ich von meinem Cousin mit dem ich telefoniere und er mir sagt dass er nicht weiss wo ich bin. (mein Cousin ist 2000 an Krebs gestorben und ich war bei ihm als er gestorben ist. Wir hatten ein sehr enges Verhältnis) Ich weiss im Traum schon dass er eigentlich tot ist, trotzdem sag ich ihm am Telefon dass ich es bin., die am Telefon ist. Er weint dann fürchterlich und ich fühle dass er froh ist mich zu hören. Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Es macht mich nur traurig.

  • #114

    Monika Müller-Herrmann (Mittwoch, 22 September 2021 16:19)

    Liebe Calmy, liebe Lennie,
    danke, dass Sie Ihre Gefühle und Träume hier teilen.
    Träume von Verstorbenen können schön sein, berührend und traurig. Sie können uns erschrecken, sich ganz nah oder irritierend anfühlen. Nach meiner Erfahrung können sie wichtige Impulse für die Trauer geben.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann

  • #115

    Claudia (Sonntag, 03 Oktober 2021 00:43)

    Mein Vater ist vor 5 Jahren im Pflegeheim nach 10 Jahren langer Krankheit, schwerer Schlaganfall, mit 82 Jahren gestorben. Ich habe sehr getrauert, aber auch meinen Frieden mit seinem Tod geschlossen, da es fuer ihn eine Erlösung war. Jetzt Traeume ich auf einmal nachts von ihm, schon 3x so intensiv, daß er mich besuchen will aber er fragt mich er weiss nicht wo er schlafen kann. Er wohnte damals nicht mehr in Hamburg wie ich. Er hat 2x bei mir übernachtet als er ein Klassen treffen hatte. Ich sage dann immer im Traum bei mir im Gästezimmer kannst du schlafen. Danach wache ich auf. Ich weiß nicht warum ich das jetzt oefter Traeume. Ein Traum den ich Jahre hatte, das ich immer vergesse einen Vogel zu füttern, es dann aber rechtzeitig noch tue, bevor der Vogel verhungert, dieser Traum ist seit dem Tod meines Vaters vorbei. Merkwürdig.

  • #116

    Lena (Sonntag, 03 Oktober 2021 14:32)

    Mein Mann ist vor 1 ¼ Jahr an Krebs gestorben. Zwischen der Diagnose und seinem Tod lagen nur 3 Monate. Mittlerweile funktioniere ich wieder, habe mein Leben im Griff, aber die Endgültigkeit und dieses „nie wieder“, macht mir noch sehr zu schaffen. Von anderen Trauernden habe ich schon öfter gehört, dass ihre Lieben ihnen im Traum begegnen. Das ist bei mir erst 2 x vorgekommen. Ich habe ihn dann auch nicht wirklich gesehen, sondern es war mehr das Gefühl, dass er es war.
    In der letzten Nacht hatte ich einen merkwürdigen Traum. Ich habe keine Personen gesehen…….nur alles gefühlt. Ich wollte meinen Mann abholen. Ich glaube aus einem Krankenhaus. Er war aber nicht mehr da. Man stellte mir nur seine Tasche hin. Ich muss dazu sagen, dass mein Mann zu Hause gestorben ist und nicht im Krankenhaus. Ich habe Rosen gesehen und ich selber hatte welche in der Hand. Ich stelle meinem Mann immer Rosen aufs Grab. Dann war ich auf dem Friedhof und kurz drauf bin ich wach geworden und meine Tränen liefen.
    Habe ich seinen Tod noch nicht verarbeitet oder will mein Mann mir etwas damit sagen? Er hat immer zu mir gesagt, dass wir uns eines Tages wiedersehen, denn er hat fest an ein Leben nach dem Tod geglaubt. Will er mir jetzt sagen, dass ich ihn doch nicht mehr wiedersehe?

  • #117

    Charlotte Weißenmayer (Sonntag, 03 Oktober 2021 20:31)

    Guten Abend,
    meine liebste Mama ist am 1.3. 2021 an Covid erkrankt und am 15.3. 2021 daran gestorben. Sie war 62 Jahre und gesund. Ich kann es bis heute nicht richtig realisieren. Manchmal denke ich,dass alles ein Traum ist und ich wache irgendwann auf und sie kommt wieder. Meine Frage ist aber: warum träume ich nicht von ihr. Ich würde so gerne von ihr träumen,sie sehen, mit ihr reden. Ich schlafe seit dem sie nicht mehr da ist schlecht. Mein Leben wird nie mehr so sein wie früher. Ich vermisse sie so sehr. Ich habe sie das letzte mal letztes Jahr im Juli gesehen, weil ich in Deutschland lebe und meine Familie in Tschechien. Alles wegen Corona.

  • #118

    Therese Chojnacki (Montag, 04 Oktober 2021)

    Ich habe schon viele geliebte Menschen verloren. Meinen Mann, meinen Bruder, meinen Vater meine Mutter meinen Schwager, meine geliebte Schwägerin, und Tanten und Onkels, und jeder Nacht erscheinen sie mir im Traum. Vor allem jeder Nacht entweder meine Mutter, mein Bruder und mein Mann, die anderen nicht so oft.
    Am Anfang hatte ich Angst, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Aber was bedeutet das?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn sie mir das erklären.
    Herzliche Grüße Therese Chojnacki

  • #119

    Karima (Montag, 04 Oktober 2021)

    Ich träume sehr oft von meiner vor 4 Jahren verstorbenen Tochter, wenn ich aufwache brauche ich lange in die Realität zurück zu finden und bin sehr traurig.

  • #120

    Monika Müller-Herrmann (Dienstag, 05 Oktober 2021 08:51)

    Liebe Trauernde,
    ich bin überwältigt davon, wie oft dieses Theme hier in meinem Blog angeklickt und kommentiert wurde. Ich merke, jetzt ist eine Grenze erreicht, wo ich es nicht mehr schaffe, auf jeden einzelnen Beitrag zu antworten. Ich bin in erster Linie Trauerbegleiterin und nicht Traumdeuterin. Daher kann ich nicht mehr jeder einzelnen Person erklären, wie ihre Träume vielleicht zu deuten wären.
    Ich beende daher hier die Funktion des Kommentareintrags. Wenn Sie persönliche Fragen haben, schreiben Sie mich bitte direkt per Email an unter monika.mueller-herrmann@gmx.de Dann ist es technisch leichter für mich, darauf zu antworten.
    Ich danke Ihnen allen für die sehr große Resonan, Ihre persönlichen Berichte und Erfahrungen, die Sie hier mit mir und uns geteilt haben.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Monika Müller-Herrmann