Altenpflege · 16. November 2018
Der erste Termin.... Angemeldet waren 10 Personen inklusive Hausleitung, teils Pflegekräfte, teils Betreuungskräfte. Der erste Termin wurde storniert, dann verschoben. Als ich zum neu vereinbarten Termin komme, werde ich gefragt, brauchen Sie denn überhaupt einen Beamer? Wir sind so eine kleine Gruppe. Ich stehe in einem kleinen, quadratischen Raum, es geht nur eine der beiden Lampen, der Tisch ist mit Kaffeetassen gedeckt für 6 Personen. Ich sage, nein, wenn die Runde so klein ist, nehme...
Altenpflege · 31. Oktober 2018
Nachdem ich schon mehrmals die Themen Sterben, Tod, Trauer und Hospizarbeit an einer Altenpflegeschule unterrichtet hatte, wurde ich diesmal für den Ethikunterricht eingeladen. Es sollte um ethische Konflikte im pflegerischen Alltag gehen, wie sie z.B. bei der Nahrungsverweigerung oder der Ablehnung anderer pflegerischer Maßnahmen entstehen. Ich kaufte mir zwei Fachbücher zum Thema Didaktik des Ethikunterrichts in der Pflege und las sie quer, fand sie aber sehr wissenschaftlich und wenig...
Hospizarbeit · 21. Oktober 2018
Erfahrungen mit Studentinnen Ich erhielt die Gelegenheit, am Fachbereich Sozialwesen eine Veranstaltung anzubieten: „Einführung in die Hospiz- und Palliativarbeit für Sozialarbeitsstudentinnen“. Ich schreibe in der weiblichen Form, da ausschließlich Studentinnen in mein Seminar kamen. Angemeldet waren 18 Personen, erschienen am ersten Tag sind 14, am letzten Tag durchgehalten haben fünf. Es war ein Blockseminar, vier intensive Tage, an denen ich in Nachtschlafender Frühe nach Mannheim...
Trauerbegleitung · 16. Oktober 2018
Erfahrungen mit der Buchmesse – mit einem Stand mit Trauerbegleitungsbüchern und den Denkdeckeln – Ganz kurzfristig habe ich erfahren, dass ich einen Buchmessenstand bekommen kann. Was erlebt man so, wenn man mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer auf der Buchmesse ist? Dienstag – Aufbau – ich weiß seit einer Woche erst, dass ich einen Buchmessenstand bekommen habe. Restplatzbörse. Ich leihe mir vom Stand gegenüber eine Zange aus, biege die Regalbretter zurecht, lege Bücher aus,...
Trauerbegleitung · 20. September 2018
Wer braucht eine Trauerbegleitung? Ist es freiwillig oder gibt es dafür ärztliche Überweisungen?
Bestattung · 12. September 2018
Schleusenzeit – die kostbare Zeit zwischen Tod und Bestattung Wenn jemand aus der eigenen Familie gestorben ist, bleiben manchmal nur wenige Tage zwischen Tod und Bestattung. Diese Zeit, die Ruthmarijke Smeding die Schleusenzeit genannt hat, ist ganz kostbar für die Anbahnung der Trauer. Lassen Sie sich trotz allen Drucks, was zu erledigen ist, Zeit für den Abschied. Sie können eine/n Verstorbene/n bis zu 36 h zu Hause aufbahren. Informieren Sie die Pietät, dass eine Abholung geplant ist,...
Hospizarbeit · 03. September 2018
Sterbebegleitung bei Demenz – ein Erfahrungsbericht Teil 2 Wir bekamen samstagsmorgens einen Anruf, dass es meiner Schwiegermutter deutlich schlechter geht. Sie hätte nicht mehr lange, wir sollten kommen. Ich bedankte mich sehr bei den aufmerksamen Pflegekräften für den Anruf. Mein Mann, frisch am Fußzeh operiert, war noch zum Verbandswechsel in der Ambulanz. Ich rief ihn an und ging so schnell ich konnte ins Pflegeheim. Zum Glück hatte ich vorgestern schon auf Vorrat eingekauft. Reni,...
Hospizarbeit · 31. August 2018
Sterbebegleitung bei Demenz – ein persönlicher Erfahrungsbericht – 1. Teil Sterbebegleitung bei Demenz ist ein Auf- und Ab. Anders als bei onkologischen Patienten ist die Prognose oft schwieriger. Studien zeigen, dass es auch den Pflegekräften schwer fällt, die Lebenserwartung einzuschätzen. Befragt, bei wie vielen Demenzpatienten sie ein Versterben innerhalb des nächsten halben Jahres erwartet hätten, wurden 10 % geschätzt. Real verstarben 70 % der BewohnerInnen mit Demenz innerhalb...
Trauerbegleitung · 04. August 2018
Kleine Trauererlebnisse im Alltag Trauer ist nicht immer nur das große Ereignis, ein geliebter Mensch stirbt. Es gibt viele Momente der Trauer im Alltag. Wenn wir uns erlauben, sie zu spüren, wird unser Leben reicher. Unsere Nachbarn sind weggezogen. Eine reizende junge Familie, sie waren sechs Jahre unsere Nachbarn, bekamen erst das eine Kind, dann das andere. Sie gossen immer unsere Blumen, und wir halfen uns gegenseitig im Alltag aus mit z.B. Paketannahme, Essen hochbringen, mal was...
Trauerbegleitung · 28. Juli 2018
Worüber sprechen Menschen in einem Trauercafé? In einem Trauercafé treffen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Themen. Da es ein offenes Angebot ist, melden sich die meisten Besucher*innen nicht vorher an. Manche trauern um ihren Partner, um ihre Kinder, um Eltern, um Freund*innen oder Geschwister. Bei manchen liegt der Trauerfall nur wenige Wochen und Tage zurück, bei anderen bereits zwei, drei Jahre. Aus dem Projekt, dass ich fünf Jahre lang geleitet habe, haben wir Erfahrungen...

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